Veranstaltungen

Gespräch / Podium

26. Jan 2021
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Corona: Soziale Kosten und soziale Folgen

Online-Veranstaltung
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Die Pandemie als Katalysator längst zu beantwortender Fragen

Die Corona-Pandemie hat hinter drängende Fragen der Sozialpolitik und der Sozialen Arbeit ein Ausrufezeichen gesetzt. Während (jungen) Menschen während der Pandemie konkret geholfen werden musste, zeigten die zur Verfügung stehenden finanziellen sowie strukturellen Möglichkeiten und bestehende soziale Ungleichheiten Grenzen auf. Zugleich waren und sind das Mindestmaß der Gewährleistung der Kinderrechte wie auch der selbstverständlichen Aspekte eines demokratischen Miteinanders wie bspw. der Teilhabe an Entscheidungsprozessen besonders empfindlich herausgefordert.
Jedoch war auch vor der Pandemie keinesfalls alles gut und die Situation in den einzelnen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe wie auch der Sozialen Arbeit nicht selten bereits angespannt. Kostendruck/-fixierung, Fachkräftemangel, Herausforderungen in der Ausbildung für die Berufsfelder, Fördermittelgrenzen, fehlende Strukturen etc. haben unzählige teils dringliche Stellungnahmen in den letzten Jahren hervorgerufen.
In einer Veranstaltungsreihe wollen wir auf einzelne Handlungsfelder der Begleitung von Kindern und jungen Menschen eingehen. Diese Veranstaltung am 26. Januar 2021 betrachtet insbesondere das Handlungsfeld der Kindertagesstätten:
• Frühkindliche Bildungsprozesse - die Systeme Kita und Familie in der "Krise-Krise"
• Fachkräfte im Blick: alte und neue Fragestellungen
• Konstrukte von (Un-)Freiheit und (Un-)Sicherheit
• Familienmodelle und Wirkungen von Ungleichheiten
Was hat uns die Pandemie offenbart, was uns noch nicht bekannt war? Welches Wissen über fehlende oder mangelnde Notwendigkeiten in der Stärkung von Kindern, jungen Menschen und Elternhäusern/Familien sowie Fachkräften wurde bestätigt? Woran konnten wir in den letzten Monaten erkennen, welche Bereiche und Prozesse bereits gut aufgestellt sind und dies so bleiben sollte? Welche Perspektiven ermöglichen es politischen Entscheidungstragende wie auch Fachkräften, aus den zurückliegenden Erkenntnissen tatsächliche Neuerungen folgen zu lassen?
Sie sind eingeladen, an diesem Austausch teilzunehmen und mitzuwirken. Es ist auch möglich, an nur einzelnen Veranstaltungen teilzunehmen.
GESPRÄCHSPARTNER:INNEN/IMPULSGEBENDE
• Prof.'in Dr.‘in Silvia Hamacher
Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Expert:innen-Team Kita der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e.V. - DGSF e.V.
• Katja Belenkij
Expert:innen-Team Kita der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e.V. - DGSF e.V.
• Prof.‘in Nina Weimann-Sandig
Evangelische Hochschule Dresden
stellvertretende Vorsitzende der eaf Sachsen e.V. und Mitglied des Landesbeirats für Familien des Sächsischen Sozialministeriums
VERANSTALTUNGSLEITUNG
• Christian Kurzke
Studienleiter Jugend, Evangelische Akademie Sachsen
• Prof. em. Dr. phil Ronald Lutz
Fachhochschule Erfurt
• Prof.‘in Nina Weimann-Sandig
Evangelische Hochschule Dresden

28. Jan 2021
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kultur.los

Online-Veranstaltung
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Die letzten Monate haben uns viele wunderschöne Momente verhindert. Momente der Kultur, die uns wichtig sind, weil sie uns gut tun. Kino, Museen, Theater, Musik, Galerien, Lesungen und so vieles mehr. Wer in die Jahre vor der Pandemie zurückdenkt wird sich daran erinnern, wie schwer Kultur manchmal finanzierbar war, vor allem auf kommunaler Ebene. Der Rotstift war schnell in der Hand. Viele Künstler:innen leben an der unteren existentiellen Grenze, die Pandemie hat dies nicht verbessert. Auch in der Schule und der Jugendarbeit ist Kultur randständig, das belegen bspw. die Anzahl der Unterrichtsstunden. Welchen Platz geben wir Kultur nicht nur in unserem Alltag, sondern in unserer Gesellschaft? Lässt sich durch eine Stärkung von Kultur auch der kulturelle Zusammenhalt stärken und zugleich ein positiver Einfluss auf biografische Verläufe junger Menschen bewirken? Welche verantwortungsvolle Rolle kommt dabei auch den Kirchen zu? Lassen Sie uns zusammen darüber in einen Austausch treten.

Eingeladene Gesprächspartner:innen sind:
• Dr. Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland
• Andreas Grosse, Musik zwischen den Welten, Dresden
• Andrea Gaede, stellv. Geschäftsführerin / Grundsatzreferentin Landesverband Soziokultur Sachsen
In dieser Ausgabe der Online-Veranstaltungsreihe GEGENÜBER.zeitfragen verbinden wir kultur-, kinder-, jugend- und gesellschaftspolitische Fragestellungen. Sie sind eingeladen, miteinander wie auch mit den Gästen ins Gespräch zu kommen!

Christian Kurzke, Studienleiter Evangelische Akademie Sachsen
Dr.‘in Kerstin Schimmel, Studienleiterin, Evangelische Akademie Sachsen

Anmeldung
Bitte melden Sie sich über unsere Homepage www.ea-sachsen.de oder per E-Mail unter Angabe Ihrer ehren- oder hauptamtlichen Tätigkeit an. (Ansprechpartnerin: Frau Sabine Laake, sabine.laake@evlks.de oder 0351. 81 243 - 15). Sie erhalten eine Anmeldebestätigung sowie in einem weiteren Schritt weitere Informationen für den Zugang zur Online-Veranstaltung.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Bereits ab 11:30 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit an den Umgang mit dem Onlinekonferenztool Zoom herangeführt zu werden.

Änderungen vorbehalten!

Förderung
Diese Veranstaltung wird gefördert von der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und ist eine Veranstaltung im Rahmen der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung. Die Veranstaltung wird auch aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

20. Mär 2021

Liebe, Glaube, Widerstand

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Die »Briefe an Olga« von Vaclav Havel wurden 1989 veröffentlicht. Der Dramatiker, Bürgerrechtler und später tschechische Präsident weist mit seinen philosophischen Thesen auf den Horizont des 21. Jahrhunderts und legt ein persönliches Zeugnis der Liebe zu seiner Frau vor. Die Gefängnisbriefliteratur, die ein bisher unterschätztes Genre ist, soll beleuchtet werden – auch anhand der Gefängnisbriefe von des Dresdner Soziologen und einst oppositionelle Christen in der DDR. Prof. Harald Wagner und seiner Frau Beate aus dem Jahr 1980.
Ort: Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden

Leitung:
Stephan Bickhardt, Akademiedirektor
Dr. Panja Lange, Referentin für Praktische Philosophie
Partner:
Erkenntnis durch Erinnerung e.V., Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V., Stiftung Aufarbeitung der SED Diktatur

15. Apr 2021

Was wird aus unserem Wald?

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Es ist unübersehbar: unser Wald wird zunehmend braun, insbesondere die Nadelbäume sterben. Und die Ursachen sind schon lange bekannt. Was dies für den Wald und für uns womöglich bedeutet und was wir Menschen derzeit machen können, wird in dieser Veranstaltung zusammen mit Förster Andreas Pommer aus Eibenstock (angefragt) diskutiert, der sogar für den Deutschen Waldpreis nominiert ist. Zu der Veranstaltungsreihe sind junge Menschen wie auch deren Eltern eingeladen. (21-107)
VA-Ort: Evangelisches Schulzentrum Radebeul
Kooperationspartner: Evangelisches Schulzentrum Radebeul


06. Mai 2021

Geht das, nicht an Gott glauben?

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Viele Menschen glauben an etwas, in unserer Region deuten z.B. Gotteshäuser darauf hin. Doch immer mehr Menschen sagen, sie glauben nicht an Gott. Woran glauben sie dann, was gibt ihnen Halt und Orientierung? Viele sagen sogar, sie würden an gar nichts glauben. Geht das überhaupt, und wie ist das? Zu der Veranstaltungsreihe sind junge Menschen wie auch deren Eltern eingeladen.
VA-Ort: Evangelisches Schulzentrum Radebeul
Kooperationspartner: Evangelisches Schulzentrum Radebeul
(21-108)

11. Mai 2021

Unnütze Systemrelevanz

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Reihe Kreuzganggespräche im Dom St. Marien Dom zu Freiberg mit Staatsminister Martin Dulig, Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Die Zuschreibung „systemrelevant“ zu sein hatte in den letzten Monaten existentielle Folgen. Die Gesellschaft hat sehr deutlich festgestellt, dass viele systemrelevante Berufe im Niedriglohnsektor zu finden sind. Weshalb hat sich dies nach wie vor nicht geändert und ist die damit verbundene Debatte sogar aus dem Alltag bereits wieder verschwunden? Wie lässt sich ein gesellschaftlicher Wandel für Anerkennung und Würdigung, vor allem für ein Miteinander verstärken? (20-110)
Ort: Kreuzgang des St. Marien Dom zu Freiberg
Kooperationspartner: Ev.-Luth. Domgemeinde St. Marien Freiberg

18. Jun 2021

Ich bin dagegen! Punks in der DDR

Dresden-Neustadt Dreikönigskirche / Haus der Kirche
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