Veranstaltungen

Vortrag / Seminar

08. Okt 2022
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Lebensmittel Wasser. Ein Studientag vor Ort rund um das Wassergut Canitz

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Die Erde wird oft als blauer Planet bezeichnet. Wasser ist Grundlage allen Lebens für Pflanzen, Tiere und Menschen und zählt damit zu den kostbarsten Rohstoffen. In der biblischen Schöpfungsgeschichte ist die Entstehung von Leben mit Wasser verbunden, Wasser wiederum mit dem Geist Gottes. Dürren und Sintfluten, aber auch Strafen Gottes unterstreichen die Abhängigkeit allen Lebens von Wasser.
Menschen können auf Vieles verzichten – nicht aber auf Wasser. Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Auch in der Landwirtschaft spielt Wasser eine bedeutende Rolle zur Bewässerung, in der Tierhaltung und zur Produktion von Futtermitteln. Ein Großteil des weltweiten Süßwassers wird in der Landwirtschaft verbraucht.
Insbesondere in der konventionellen Landwirtschaft eingesetzte Dünge- und Pflanzenschutzmittel, Nitrate und Phosphate sowie Arzneimittel belasten die Gewässer. Landwirtschaftliche Entwicklungstrends im Einklang mit der Natur setzen auf Schonung der Umwelt samt ihrer Gewässer.
Beim Studientag vor Ort rund um das Wassergut Canitz beschäftigen wir uns mit Wasser als Lebensmittel, mit Wassergewinnung und Wasserschutz zur Bewahrung der Schöpfung. Im Mittelpunkt stehen die Gewinnung von Trinkwasser aus Grundwasser sowie wasserschutzgerechter ökologischer Landbau.
Der Studientag beginnt am Vormittag mit theologischen Perspektiven auf Wasser in der christlich-biblischen Tradition. Daran schließt sich der Besuch des Wasserwerks Canitz mit Ausführungen zur Wassergewinnung an. Bei einem gemeinsamen Mittagessen mit Produkten aus dem ökologischen Landbau beim Wassergut Canitz gibt es Gelegenheit zu Austausch und Diskussion. Am Nachmittag steht die Besichtigung des ökologischen Landwirtschaftsbetriebs mit Erläuterungen zum Wasserschutz auf dem Programm. Der Studientag klingt mit theologischen Überlegungen aus.
Für den Transfer vom Bahnhof Wurzen nach Wasewitz / Canitz und zurück wie auch für die Besichtigung des weitläufigen Geländes des Wasserguts Canitz und seines Landwirtschaftsbetriebs steht ein Bustransport zur Verfügung. Der Studientag ist familienfreundlich konzipiert, Familien mit Kindern sind herzlich willkommen.

Leitung
Dr. Julia Gerlach, Studienleiterin Demokratie, Wirtschaft und Soziales

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E-Mail an Kerstin Dreyer

Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
11. Okt 2022
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Ukrainekrieg, Energieversorgung und Energiewende

Online-Veranstaltung
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Der Krieg Russlands gegen die Ukraine bedeutet eine historische Zäsur für Europa. Er bringt unermessliches Leid über die Menschen im Land und wirkt weit über die Grenzen hinaus. In vielerlei Hinsicht hält er Deutschland seine Abhängigkeiten und Verletzlichkeiten vor Augen. Besondere Brisanz entfaltet dabei die Energiefrage, die eine dreifache ist. Zunächst geht es um Energieversorgung und Energiesicherheit. Es ist unklar, ob es im Herbst und Winter zu Lieferengpässen von Gas und Öl kommen wird und wie sich die zuletzt drastisch steigenden Energiepreise entwickeln werden. Damit sind existentielle soziale und ökonomische Fragen verbunden: für den kleinen Privathaushalt bis hin zum DAX-notierten Unternehmen. Zugleich steht der deutsche Kurs in der Klima- und Energiepolitik zur Disposition. Das Transformationsprojekt der Energiewende, mit der Deutschland wichtige Klimaziele erreichen wollte, ist zuletzt in den Hintergrund gerückt – zugunsten von Debatten um eine Rückkehr zu fossilen Energieträgern und zur Atomkraft. Zudem bleibt der Handel mit nicht-demokratischen Staaten eine Kernfrage und womöglich ein Grunddilemma einer freiheitlichen Demokratie.
Die Online-Veranstaltung nimmt die Auswirkungen des Ukrainekriegs auf die Energieversorgung und die Energiewende in Deutschland in den Blick. Im Vordergrund steht dabei, die Komplexität der Herausforderungen auf unterschiedlichen Ebenen zu beleuchten: bei Privathaushalten und Unternehmen, Grundversorgern und Projektträgern der Energiewende ebenso wie auf regionaler, nationaler und internationaler politischer Ebene.
Wo steht Deutschland zu Beginn des Herbstes 2022 und wohin steuert es in der Energiefrage? Welche sozialen und ökonomischen Herausforderungen zeichnen sich ab und welche politischen Strategien im Umgang gibt es? Wie gehen Energieversorger mit der aktuellen Situation um? Bedeutet die Zeitenwende den Garaus für die Energiewende?

Leitung
Dr. Julia Gerlach, Studienleiterin Demokratie, Wirtschaft und Soziales

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Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
19. Okt 2022
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Menschenrechte in China: Zur Lage der Uiguren und religiöser Minderheiten in Xinjiang

Online-Veranstaltung
Zur Veranstaltung/Anmeldung
Menschenrechte in China: Zur Lage der Uiguren und religiöser Minderheiten in Xinjiang
Die Menschenrechtslage in China steht seit vielen Jahren im Fokus einer kritischen Öffent-lichkeit. Besonders aus dem nordwestlichen Gebiet Xinjiang, in dem der muslimische Anteil der Bevölkerung hoch ist, gibt es zahlreiche Berichte über Menschenrechtsverletzungen. Eine Reihe von Datenlecks wie die China Files, Xinjiang Papers oder Xinjiang Police Files ge-ben Einblicke in ein System von Masseninternierungen, Umerziehungslagern, Zwangsarbeit, Zwangssterilisationen, Repressionen und Überwachung. Uiguren, Hui-Chinesen, Kasachen, Kirgisen, Usbeken und Tadschiken geraten aufgrund ihrer religiösen Überzeugungen und ethnokulturellen Praktiken ins Visier. Die chinesische Regierung rechtfertigt ihr Vorgehen als Kampf gegen Terrorismus, islamistischen Extremismus und ethnischen Separatismus. Inter-nationale Menschenrechtsorganisationen und Regierungen haben Peking wiederholt aufge-fordert, die Einhaltung von Menschenrechten sicherzustellen.
Wir laden ein zu einem Online-Vortrag und anschließender Diskussion mit Björn Alpermann zur Menschenrechtslage in Xinjiang und der Situation der Uiguren. Dabei werfen wir Schlag-lichter auf die komplexe Geschichte der Region, religiöse und ethnische Identitäten, chinesi-sche Sprach- und Religionspolitik sowie Narrative und Deutungen der Situation in Xinjiang.

Björn Alpermann ist Professor für Moderne Chinastudien an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Er studierte und promovierte an der Universität zu Köln und verbrach-te Studienaufenthalte an der Nankai University, Tianjin (VR China) und der University of Cali-fornia, Berkeley. Seine Arbeitsschwerpunkte beinhalten Politik im ländlichen China, Proteste und Demokratiebewegungen, sozialen Wandel und politische Kultur, Politik der Wirtschafts-reformen, Bevölkerungspolitik und Minderheitenpolitik in Xinjiang und Tibet. Zuletzt veröf-fentlichte er u.a. die Monographie „Xinjiang. China und die Uiguren“ (Würzburg: Würzburg University Press, 2021).

Leitung
Dr. Julia Gerlach, Studienleiterin Demokratie, Wirtschaft und Soziales

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Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
25. Okt 2022
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Krieg gegen die Ukraine und Vertreibung

Online-Veranstaltung
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Infolge von Russlands Angriffskrieg erleben die Ukraine und Europa die größte Vertreibungswelle seit dem Zweiten Weltkrieg. Städte und ganze Landstriche werden durch Russlands Armee zerstört, Menschen getötet, gefoltert und misshandelt. Laut den Vereinten Nationen musste fast ein Drittel der Ukrainerinnen und Ukrainer seit dem 24. Februar 2022 ihr Zuhause verlassen. Obschon sich die Mehrheit der Vertriebenen für einem Verbleib in der Ukraine entschied, bieten die Nachbarstaaten und auch Deutschland Schutz für Millionen Geflüchtete.
Mit der Online-Veranstaltung laden wir ein zu Vortrag und Gespräch um Vertreibungen infolge von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Wie stellt sich die aktuelle Lage in der Ukraine dar? Warum entscheiden sich manche Menschen, ihre Heimat zu verlassen und andere, trotz der ständigen Gefahr durch Angriffe vor Ort zu bleiben? Welche Erfahrungen machen Geflüchtete in verschiedenen Ländern Europas? Was für Herausforderungen gibt es? Wie unterscheidet sich die Unterstützung? Warum weist die Vertreibung infolge des Ukrainekriegs substantielle Unterschiede zu den Migrationswellen der letzten Jahrzehnte nach Europa auf?

Moderation
Dr. Julia Gerlach
Studienleiterin Demokratie, Wirtschaft und Soziales

Kooperation
Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL)

Anmeldung
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Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
25. Okt 2022

Patrick Wilden – „Schreibers Ort“

Dresden Stadtmuseum
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2016 durfte Patrick Wilden einige Monate in Jagniątków (früher Agnetendorf) im dortigen Gerhart-Hauptmann-Haus verbringen. Die Villa Wiesenstein am Rande des Riesengebirges war von 1901 bis 1946 Hauptmanns Ort des Schreibens. Wilden wandelt in den ausgetretenen Spuren des großen Dichters, bewohnt dessen paradiesischen Zufluchtsort im Wald und lässt sich von der „schlesischen Nachtigall“ inspirieren. Nun liegt mit „Schreibers Ort“ sein zweiter Gedichtband vor, der mit seiner wunderbaren Sprache Lust auf Gedichte macht.
Ort: Stadtmuseum Dresden (Landhaus), Wilsdruffer Straße 2, 01067 Dresden (Eingang Landhausstraße)
Kooperation: Axel Helbig (Literarische Arena e.V.), Richard Stratenschulte (Stadtmuseum / Städtische Galerie Dresden), Dr. Kerstin Schimmel (Ev. Akademie Sachsen)
Tagungsnummer: 22-330

Kosten:
Eintritt: 6 € / 4 € (ermäßigt)
Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
27. Okt 2022
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Jiddischland. Geschichte und Gegenwart des Jiddischen

Online-Veranstaltung
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Jiddisch, die Alltagssprache aschkenasischer Juden, ist eine Welt-, aber keine Nationalsprache. Schätzungen zufolge war Jiddisch zu Beginn des 20. Jahrhunderts Vernakular von elf bis dreizehn Millionen Menschen, vorwiegend in Mittel- und Osteuropa sowie den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Mehrheit der im Holocaust durch die Nationalsozialisten Ermordeten sprachen Jiddisch. Heute sind es nicht einmal mehr zwei Millionen, deren Muttersprache das Jiddische ist – und sie leben über alle Kontinente verstreut. In vielen Ländern der Welt wurde bzw. wird Jiddisch gesprochen, gesungen und geschrieben und hinterließ seine Spuren in den Sprachen der Mehrheitsgesellschaften, so auch im Deutschen. Zwischen Nostalgie, Akzeptanz, Ablehnung und Überhöhung ruft das Jiddische bis auf den heutigen Tag starke Assoziationen und Emotionen hervor.
Wir laden ein zu einem Online-Vortrag und anschließender Diskussion mit der Judaistin Diana Matut. Mit ihr begeben wir uns auf die Suche nach den frühesten Spuren des Jiddischen, über Jahrhunderte der Entwicklung und Transnationalität bis hin zur Situation und Bedeutung der Sprache heute.

Dr. Diana Matut ist Judaistin und lehrt Jüdische Studien, Jiddisch und Jüdische Musik an der Universität Halle-Wittenberg und am Oxford Centre for Hebrew and Jewish Studies. Sie erwarb ein Diplom in Hebräischen und Jüdischen Studien in Oxford und einen Master in Jiddischen Studien an der SOAS London. Als Wissenschaftlerin hat sie sich der Erforschung der nahezu vergessenen westjiddischen Kultur und Sprache verschrieben, als Künstlerin der jiddischen Musik der Renaissance und des Barock.

Leitung
Dr. Julia Gerlach, Studienleiterin Demokratie, Wirtschaft und Soziales

Anmeldung
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Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
02. Nov 2022
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Auf die Plätze, fertig, los? Sport, Sportverbände und Inklusion von Menschen mit Behinderung in Sachsen

Dresden-Neustadt Dreikönigskirche / Haus der Kirche
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Sport verbindet Menschen jenseits von Sprachbarrieren und über Grenzen und Kontinente hinweg, fasziniert Jung und Alt. Sport bewegt. Große Sportereignisse stehen im Blickpunkt einer Weltöffentlichkeit. Wie kann es gelingen, dass Menschen mit Behinderung gleichberechtigt teilhaben können am Breiten- und Spitzensport und somit am gesellschaftlichen Leben? Wie können Spitzensportler:innen mit Handicap mehr Anerkennung für ihre Leistungen erhalten? Und wie kann unsere Gesellschaft ein stückweit inklusiver und besser werden durch Sportangebote und Sportförderung? Wir laden ein zu einem Podium mit dem Inklusionsbeauftragten des Freistaates Sachsen, Vertreter:innen von Sportverbänden und Sportler:innen.

Kooperation
Haus der Kirche – Dreikönigskirche, Dresden

Moderation
Dr. Julia Gerlach

Evangelische Akademie Sachsen

Anmeldung
E-Mail an Kerstin Dreyer

Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
03. Nov 2022

50 Jahre „Die Grenzen des Wachstums“ – Entstehungsgeschichte und Bedeutung der Studie des Club of Rome

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Der im Jahr 1972 vom "Club of Rome" veröffentlichte Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ zeigte erstmals die Kapazitätsgrenzen unseres Planeten auf: Lebensmittelknappheit, Umweltzerstörung und das Ende wichtiger Rohstoffe wie beispielsweise Erdöl. In unserer Veranstaltung wollen wir der Frage nachgehen, aus welchen Motiven heraus diese Studie zustande kam und welchen konkreten Ausgangspunkt und Bezug sie hatte. Wie wurde diese Studie zeitgenössisch rezipiert und auf welche Weise nahm man sie im Globalen Süden zur Kenntnis? Auch soll kritisch hinterfragt werden, wo sich die Studie bewahrheitet hat bzw. wo sie auch "Auslassungen" enthält und - aus heutiger Sicht - Fehlprognosen formuliert.

Der Referent - Adrian Meyer - ist freischaffender Reporter und schreibt u.a. für den Ringier-Verlag, NZZ am Sonntag, Zeit Schweiz, Tagesspiegel Background, Table.Media und das EWS-Magazin.

Veranstaltungspartner: Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen, Evangelische Akademie Sachsen, Ökumenisches Informationszentrum e.V.

Veranstaltungsort: Haus der Kathedrale, Schloßstr. 24, 01067 Dresden

Anmeldung über: https://www.katholische-akademie-dresden.de/11-kathedralforum-dresden/1575-50-jahre-die-grenzen-des-wachstums

Für Rückfragen steht Ihnen die Koordinationsstelle der SEBIT gerne zur Verfügung.
Tel: 0351/43837872
E-Mail: sebit@aha-bildung.de

04. Nov 2022
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Pandemien, Politik und Proteste: Demokratien vor neuen Herausforderungen

Online-Veranstaltung
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Kaum ein Ereignis der Gegenwart hat den Alltag einer Vielzahl von Menschen rund um den Globus so stark verändert wie die COVID-19-Pandemie und die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung. Das Herunterfahren des öffentlichen Lebens, Schulschließungen, Abstandsregeln, Maskentragen und Schutzimpfungen waren und sind Gegenstand kontroverser Debatten und Kritik. Die Intensität und Dominanz der Auseinandersetzungen über die Corona-Politik im privaten und öffentlichen Leben haben Wahrnehmungen gesellschaftlicher Trennlinien befördert.
Seit dem Frühjahr 2020 ist die Pandemie Ausgangspunkt für Proteste und das Entstehen neuer Protestbewegungen und Protestformen. Während zunächst die Leugnung der Pandemie im Vordergrund stand, bildet seitdem ein aus sehr unterschiedlichen Motiven gespeister Widerspruch gegen staatliche Maßnahmen den Kern. Neben legitimen demokratischen Forderungen wird das Protestgeschehen von Extremistinnen und Extremisten gezielt instrumentalisiert, um auf eine Delegitimation demokratischer Strukturen und Institutionen hinzuwirken. Aufrufe zu Gewalt gegen Politikerinnen und Politiker aus den Corona-Protestbewegungen heraus zeugen von militanten Tendenzen. Die Herausforderungen des demokratischen Verfassungsstaates reichen insofern vom politischen Umgang mit der Pandemie bis hin zum Umgang mit (neuen) Feinden der Demokratie.
Der Online-Studientag wirft Schlaglichter auf Einflüsse, Entwicklungen und Einordnungen der Corona-Proteste auch im internationalen Vergleich und rekurriert dabei auf neuste Forschungsergebnisse. Vorträge, Podiumsdiskussion und Themengruppen bieten Stoff und Gelegenheit für Diskussionen im virtuellen Plenum. Die Teilnahme ist kostenlos.

Kooperationspartner
Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung (HAIT)

Leitung
Dr. Julia Gerlach – Evangelische Akademie Sachsen
Julia Stolzenberger – Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung (HAIT)

Anmeldung
Kerstin Dreyer – akademie@evlks.de

Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
08. Nov 2022
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Wie politisch ist Fußball?

Online-Veranstaltung
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In den nächsten Wochen blickt die Welt auf die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Millionen von Menschen werden sich die Spiele anschauen und mitfiebern. Das Spielfeld wird auch zur Projektionsfläche und Kommunikationsplattform. Gesellschaftspolitische Fragestellungen unserer Zeit werden auf und neben dem Platz verhandelt. Im Schlusssprint zur WM hat sich dies gleich mehrfach gezeigt: Aktionen, die auf die finanzielle Stellung von Fußballerinnen im Vergleich zu Fußballern aufmerksam machen; Manuel Neuers Regenbogen-Armbinde und die Debatte um die Beleuchtung der Münchner Allianz-Arena beim Spiel gegen Ungarn; Joshua Kimmichs Standpunkt zu Corona-Schutzimpfungen; die Anprangerung von Menschenrechtsverletzungen beim Bau der WM-Stadien in Katar; der Ausschluss der russischen Nationalmannschaft von der WM-Teilnahme oder die Infragestellung des WM-Austragungsortes aus politischen Gründen sind nur einige Beispiele.
Wie viel Politik steckt im Fußball und wie viel Politik verträgt er? Kann Fußball womöglich Grenzen überwinden und Brücken bauen, wo Politik scheitert?

Leitung
Dr. Julia Gerlach, Studienleiterin Demokratie, Wirtschaft und Soziales

Anmeldung
E-Mail an Kerstin Dreyer

Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen