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Veranstaltungsort: Meißen Klosterhof St. Afra

19. Aug 2022 - 21. Aug 2022
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Ergebung und Widerstand / Die sächsische Kirche in der NS-Zeit

Meißen Klosterhof St. Afra
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Beim Stichwort "Kirche und Nationalsozialismus" denken wir schnell in einem simplen Braun-Weiß-Schema: Die Deutschen Christen auf der einen Seite, die Bekennende Kirche auf der anderen. In der Realität war es viel komplizierter, auch in Sachsen. Da konnte zum Beispiel ein sächsischer Kirchenmusiker wie Johannes Petzold einerseits Texte von Jochen Klepper vertonen und gleichzeitig Mitglied der NSDAP sein.
Was war los in der sächsischen Kirche während der NS-Zeit? Das Sommerkolleg 2022 geht dieser Frage nach, zieht große Linien, schaut aber auch exemplarisch auf einzelne Christen und Gemeinden und will natürlich wissen, welche Spuren diese Phase der Kirchengeschichte in unserer Gegenwart hinterlassen hat.

Mitwirkende
Pfr. Stephan Bickhardt, Direktor der Evangelischen Akademie Sachsen, Dresden
Pfn. Dr. Kathrin Mette, Ehrenamtsakademie, Meißen
Pfn. Dr. Mandy Raabe, Auerbach

Veranstalter
Ehrenamtsakademie der EVLKS
Evangelische Akademie Sachsen

Anmeldung
Bitte melden Sie sich über die Homepage der Evangelischen Akademie Sachsen www.ea-sachsen.de oder per Email an. Ansprechpartnerin im Tagungssekretariat ist Sabine Laake: akademie@evlks.de. Sie können uns auch gern auf dem Postweg erreichen: Evangelische Akademie Sachsen, SB Religion, Hauptstraße 23, 01097 Dresden. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung.

30. Sep 2022 - 02. Okt 2022
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Christsein im Alltag

Meißen Klosterhof St. Afra
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In einem Land, in dem immer mehr die Verbundenheit mit christlichen Traditionen schwindet und die Gleichgültigkeit gegenüber dem christlichen Glauben zunimmt, sind wir als Christinnen und Christen gefragt, in verständlicher und elementarer Weise Auskunft zu geben, was christliches Leben, Glauben und Denken ausmacht. Im Einzelnen stellen sich hier folgende grundlegende Fragen: Wie kann in einer von Krisen geschüttelten Welt ein verlässliches menschliches Miteinander gelingen? Welcher Voraussetzungen bedarf es, um Christsein in einer glaubwürdigen und überzeugenden Weise zu leben? Wie ist es möglich, religiöse Erfahrungen authentisch zur Sprache zu bringen? Welche Argumente erweisen sich als tragfähig, um damit in den in unserer Zeit zu führenden Diskussionen bestehen zu können? Die Tagung möchte im Geist eines liberalen, d.h. eines weltoffenen und reflektierten Christentums auf diese Fragen Antworten geben.
Zu dieser Tagung laden wir Sie herzlich ein!
Akademiedirektor Stephan Bickhardt, Evangelische Akademie Sachsen
Prof. Dr. Werner Zager, Bund für Freies Christentum

Mitwirkende:
Pfr. Stephan Bickhardt, Direktor der Evangelischen Akademie Sachsen
Dr. Michael Großmann, Religionspädagoge und Lehrer in Rheinau
Pfr.in Dagmar Gruß, Pfarrerin der Evangelischen Johanniskirchengemeinde
Bonn-Duisdorf
Dr. Eberhard Martin Pausch, Studienleiter für Religion & Politik an der
Evangelischen Akademie Frankfurt
Dr. habil. Wolfgang Pfüller, Dozent, Pfarrer und Kirchenmusiker in Leipzig
Prof. Dr. Hans-Georg Wittig, Professor für Allgemeine Pädagogik an
der Pädagogischen Hochschule Freiburg
Pfr.in Dorothea Zager, Pfarrerin der Evangelischen Friedrichsgemeinde
Worms
Vikar Raphael Zager, Lutherkirchengemeinde Wiesbaden
Prof. Dr. Werner Zager, apl. Professor für Neues Testament an der
Goethe-Universität Frankfurt und Leiter der Evangelischen Erwachsenenbildung
Worms-Wonnegau
Pfr. Ingo Zöllich, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Troisdorf

Veranstalter:
Bund für Freies Christentum
Evangelische Akademie Sachsen
Evangelische Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau in Kooperationmit der Evangelischen Akademie Frankfurt




20. Mai 2022 - 22. Mai 2022
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„Im Anfang war das Wort“: Sprache, Religion und Politik

Meißen Klosterhof St. Afra
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Alle Dinge sind durch das Wort Gottes gemacht, heißt es im Johannesevangelium. Das Sprechen als erste Handlung Gottes in der Schöpfungserzählung ist nur ein Hinweis auf die Relevanz von Sprache für Religion. Gebet, Gesang oder Predigt sind in Worte gefasster Ausdruck des Glaubens. Auch für Politik ist Sprache alles. Demokratien leben von politischen Erzählungen, flammenden Reden und öffentlichen Debatten.
Die Wochenendtagung spürt der Rolle und Bedeutung von Sprache für Religion und Politik nach. Sie fragt, wie politische und religiöse Kontexte, Umbrüche und Krisen respektive Sprache sich wechselseitig beeinflussen. Sie wirft Schlaglichter auf die Vermittlung und Kommunikation von politischen und religiösen Inhalten und die Formierung von Identitäten durch Sprache, auf politische und religiöse Grenzen des Sagbaren, auf Sprachverrohung, Sprachlosigkeit und das Ringen um Worte in den Krisen unserer Zeit.

Mitwirkende

Roland Biewald
war von 1993 bis 2018 Professor für Religionspädagogik am Institut für Evangelische Theologie der Technischen Universität Dresden. Der Schwerpunkt seiner Arbeit lag auf der Religionsdidaktik, insbesondere für Berufsbildende Schulen. Gegenwärtig gestaltet er einzelne Fortbildungen zu unterschiedlichen religionsdidaktischen Konzeptionen wie Sozialisationsbegleitung, dialogisches und interreligiöses Lernen, Theologisieren mit Kindern und Jugendlichen. Ein besonderes Anliegen ist es dabei, theologische Sachfragen als Lernchancen für Glaube und Lebensgestaltung heute zu entdecken.
Julia Gerlach ist promovierte Politikwissenschaftlerin und seit 2017 Studienleiterin für Demokratie, Wirtschaft und Soziales an der Evangelischen Akademie Sachsen. Zu ihren Forschungsinteressen gehören das Spannungsfeld von Politik und Religion im östlichen Europa sowie politische Narrative. Veröffentlichungen zum Themenfeld der Tagung u.a. im Sammelband „The Role of Religion in Eastern Europe Today“ (2015).
Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet seit 2005 als freier Journalist, Publizist und Buchautor. Derzeit veröffentlich er vor allem für das Magazin CICERO, die Neue Zürcher Zeitung, die WELTWOCHE und den SPIEGEL. Arbeiten von ihm sind u.a. bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dem SCHWEIZER MONAT oder dem DEUTSCHLANDFUNK erschienen. 2017 veröffentlichte er den Essay „Hypermoral. Über die neue Lust an der Empörung“, 2022 „Entfremdet. Zwischen Realitätsverlust und Identitätsfalle“.
Philipp Greifenstein ist freier Journalist und Gründer sowie Redakteur des Magazins für Kirche, Politik und Kultur Die Eule (https://eulemagazin.de). Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören neben der aktuellen Kirchen- und Religionspolitik die Digitalisierung der Kirchen und das Themenfeld Rechtsradikalismus und Kirchen.
Alexander Lasch ist seit 2017 Professor für Germanistische Linguistik und Sprachgeschichte and der Technischen Universität Dresden. In Forschung und Lehre setzt er sich neben anderen Fragen auch mit dem Zusammenhang von Sprache und Religion auseinander. Im Moment unterstützt er im Kontext der Forschungen zur Herrnhuter Brüdergemeine die Entwicklung inter- und transdisziplinärer Projekte.
Diana Matut ist promovierte Judaistin und lehrt Jüdische Studien, Jiddisch und Jüdische Musik an der Universität Halle-Wittenberg und am Oxford Centre for Hebrew and Jewish Studies. Als Wissenschaftlerin hat sie sich der Erforschung der nahezu vergessenen westjiddischen Kultur und Sprache verschrieben, als Künstlerin der jiddischen Musik der Renaissance und des Barock.

Kosten
Die Tagungskosten betragen regulär 130,00 EUR pro Person im Doppelzimmer und 135,00 EUR im Einzelzimmer. Junge Menschen in Ausbildung oder Studium zahlen 80,00 EUR im Doppelzimmer und 100,00 EUR im Einzelzimmer. Auf vorherige schriftliche Anfrage hin ist eine Ermäßigung für Personen mit geringem Einkommen möglich. In den Tagungskosten sind zwei Übernachtungen mit Vollpension sowie ein Tagungsbeitrag enthalten.

Anmeldung
Ihre Anmeldung ist über die Webseite, per E-Mail oder Telefon möglich. Ansprechpartnerin ist Frau Kerstin Dreyer: akademie@evlks.de oder 0351 – 8124 319. Sie erhalten eine schriftliche Anmeldebestätigung.

Tagungsort
Klosterhof St. Afra, Freiheit 16, 01662 Meißen

Förderung
Die Tagung wird durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) sowie von der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen gefördert. Die Evangelische Akademie Sachsen ist Mitglied der Evangelischen Akademien in Deutschland e. V. (EAD).


23. Sep 2022 - 25. Sep 2022

Das ist doch utopisch! – Anleitung zur Weltverbesserung

Meißen Klosterhof St. Afra
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Nach dem digitalen Format „utopisch“ am 6. Juni 2021, haben wir unter dem Slogan „Einfach mal was besser machen!“ begonnen, vorwiegend ehrenamtlich geprägte Initiativen zu suchen, die im Rahmen ihrer Möglichkeit versuchen, die Welt ein Stück weit besser zu machen. Diese Fundstücke, die stetig anwachsen, stellen wir seitdem als „Utopie des Monats“ vor. Schon in kürzester Zeit haben wir zahlreiche Beiträge, Hinweise und Rückmeldungen erhalten – dabei hat uns überrascht, wie groß die Bereitschaft zu sein scheint, selbst etwas in die Hand zu nehmen, statt es von „der Politik“ einzufordern. Wir möchten die Engagierten miteinander und mit Expert*innen in einer Tagung zusammenbringen, um eigenes Handeln zu stärken, Ideen zu verbreiten, Fachkompetenz zu erlangen und Netzwerke zu gründen.

Zeit: 23. bis 25. September 2022 // Fr - So
Ort: Klosterhof St. Afra Meißen
Leitung: Dr. Panja Lange, Dr. Kerstin Schimmel
Tagungsnummer: 22-307



13. Mai 2022 - 15. Mai 2022

„Ich warte bei Nacht in den Träumen …“

Meißen Klosterhof St. Afra
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Künstler sind keine besseren Menschen; auch in ihren Beziehungen gibt es Eifersucht, Kontrollzwang, aber auch erfreuliche Verhaltensweisen wie Neugier auf den Lieblingsmenschen, Hilfe und Solidarität. Vielleicht sind Künstlerbeziehungen besonders fragil, weil hier zwei Menschen auf ihrem Freiraum bestehen: die Welt kann untergehen, aber das Werk muss beendet werden. Friederike Mayröcker und Ernst Jandl stehen im Mittelpunkt der Tagung mit den Schriftstellerinnen Kerstin Hensel und Sabine Peters sowie der Literaturwissenschaftlerin Carola Opitz-Wiemers.

Studienleitung: Dr. Kerstin Schimmel

VA-Datum: 13. – 15. Mai 2022

VA-Ort : Klosterhof St. Afra Meißen

Tagungsnummer: 22-304

17. Jun 2022 - 19. Jun 2022
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Joseph, der Träumer

Meißen Klosterhof St. Afra
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Dass einer etwas anders ist, kommt vor. Aber warum ist die Feindschaft zwischen Joseph und seinen Geschwistern in der Bibel so heftig? Weil er lange das einzige Kind seiner Mutter unter lauter Stiefbrüdern ist? Was ist das für ein Glückskind, das überall Erfolg hat und gerade dadurch im Gefängnis landet?

Leitung:
Dr. Timotheus Arndt (Universität Leipzig)
Marion Kahnemann (Jüdische Gemeinde Dresden)
Dr. Ruth Röcher (Jüdische Gemeinde Chemnitz)
Hildegart Stellmacher (Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden)

Mitwirkung: Stephan Bickhardt, Akademiedirektor

01. Apr 2022 - 02. Apr 2022

Ahoj und Glückauf! – Kulturelles Erbe im nordböhmisch-sächsischen Grenzgebiet

Meißen Klosterhof St. Afra
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Die 1459 im Vertrag von Eger festgelegte Grenzlinie zwischen dem Kurfürstentum Sachsen und dem Königreich Böhmen gehört zu den ältesten Grenzen in Europa - umfassende grenzüberschreitende historische, wirtschaftliche, kulturelle und persönliche Beziehungen hinderte sie aber nur selten. Angesichts eines wachsenden, sich u.a. gegen weltweite Vernetzung richtenden Populismus und erstarkenden Neo-Nationalismus, wollen wir uns auf positive Traditionen des gemeinsamen historischen und kulturellen Erbes von zwei weit über die Landesgrenzen reichenden und eng miteinander verknüpften Kulturländern besinnen – begleitet u.a. von den Kultur und Literatur Wissenschaftler*innen Priv.-Doz. Dr. Anne Hultsch und Dr. Hans-Christian Trepte.

Studienleitung: Dr. Kerstin Schimmel

Datum: 1 – 2. April 2022

Ort : Klosterhof St. Afra Meißen

Tagungsnummer: 22-309

Es gelten die zum Veranstaltungszeitpunkt gültigen Corona-Verordnungen.

28. Feb 2022 - 29. Mai 2022
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„Hinter der Oberfläche“ – Kunst als ein Modell für die Bedingungen des Lebens

Meißen Klosterhof St. Afra
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„Nicht die Wahrheit, in der irgendein Mensch ist oder zu sein vermeint, sondern die aufrichtige Mühe, die er angewandt hat, hinter die Wahrheit zu kommen, macht den Wert des Menschen. Denn nicht durch den Besitz, sondern durch die Nachforschung der Wahrheit erweitern sich seine Kräfte […].“ Ganz im Sinne Lessings, hat sich die Künstler*innengruppe WO.02 für künstlerische Suchbewegungen in permanentem Austausch entschieden. Ihre Kunst steht mitten im Leben und lädt an einem von Lessings Lebensorten zum Austausch bei Künstlerinnengesprächen und Lesungen ein.

Studienleitung: Dr. Kerstin Schimmel

28. Februar – 29. Mai 2022

Vernissage: 28. Februar 2022, 18.30 Uhr

Ort: Klosterhof St. Afra Meißen

Tagungsnummer: 22-303

Kooperation: Pastoralkolleg, Ehrenamtsakademie, Klosterhof St. Afra Meißen

04. Dez 2021

verschoben nach 2022 – Lesung mit Kerstin Hensel: Regenbeins Farben

Meißen Klosterhof St. Afra
Zur Veranstaltung/Anmeldung
Lesung mit der Berliner Schriftstellerin KERSTIN HENSEL, Musikalische Begleitung Jeannine Zieschank

Gemäß der Bestimmungen findet die Veranstaltung unter 2-G-Regel bzw. der dann aktuellen Verordnung statt, bitte bringen Sie den Nachweis dafür mit.

10. Okt 2021

Midissage zur Ausstellung FREMDE

Meißen Klosterhof St. Afra
Zur Veranstaltung/Anmeldung
Midissage zur Ausstellung FREMDE

10. Oktober 2021, 16.00 Uhr, Klosterhof St. Afra Meißen

Begrüßung: Dr. Kerstin Schimmel, Studienleiterin Ev. Akademie Sachsen

Lesung: Undine Materni, Schriftstellerin und Silvio Colditz, Lyriker und Künstler

Rundgang durch die Ausstellung mit der Künstlerin und Kuratorin Else Gold

Aufgrund der begrenzten Anzahl an Plätzen bitten wir um Anmeldung unter: kerstin.schimmel@evlks.de oder telefonisch bei Kerstin Dreyer 0351-8124319

Bitte beachten Sie, dass im Klosterhof St. Afra Meißen die 3-G-Regel gilt!