Nachrichten

Veranstaltungsort: Meißen St. Afra-Klosterhof

27. Mai 2021
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28. Mai 2021 - 30. Mai 2021
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Josef der Träumer

Meißen St. Afra-Klosterhof
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Dass einer etwas anders ist, kommt vor. Aber warum ist die Feindschaft zwischen Josef und seinen Geschwistern in der Bibel so heftig? Weil er lange das einzige Kind seiner Mutter unter lauter Stiefbrüdern ist? Was ist das für ein Glückskind, das überall Erfolg hat und gerade dadurch im Gefängnis landet? (21-404)

Leitung: Dr. Timotheus Arndt ( Universität Leipzig), Stephan Bickhardt (Direktor Evangelische Akademie Meißen), Marion Kahnemann (Jüdische Gemeinde Dresden), Dr. Ruth Röcher (Jüdische Gemeinde Chemnitz), Hildegart Stellmacher Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden)

15. Okt 2021 - 17. Okt 2021
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„Schloß und Fabrik“ – Gerechte Arbeit und Geschlecht

Meißen St. Afra-Klosterhof
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1819 in Meißen geboren, gilt Louise Otto-Peters als Initiatorin der ersten deutschen Frauenbewegung, die sie wie keine andere geprägt hat. Mit ihrer „Antwort eines sächsischen Mädchens“ (1843) auf die Frage von Robert Blum nach der „Theilnahme der weiblichen Welt am Staatsleben“ wurde sie weithin bekannt, und nahm damit nicht nur öffentlich Stellung in der Frauenfrage, sondern positionierte sich auch in der Demokratiebewegung des Vormärz. 175 Jahre nach dem Entstehen ihres Romans „Schloß und Fabrik“, der damals zensiert wurde und erst 1996 vollständig in Leipzig erschienen ist, wollen wir uns mit den sozialen und politischen Forderungen dieser couragierten Visionärin befassen, aber auch mit ihrem Kampf um die eigene Identität.
Früh ließ man sie spüren, dass öffentliche Aktivitäten von Frauen schwer akzeptiert wurden und negative Folgen haben konnten und früh lernte sie, dass es oft kreativer Formen bedurfte, um sich Gehör zu verschaffen – so schrieb sie beispielsweise häufig unter dem männlichen Pseudonym „Otto Stern“. Sie brachte die prekären Lebensverhältnisse der Arbeiterfamilien einer breiten Öffentlichkeit nahe und sezierte die Rolle des Bürgertums.

24. Sep 2021 - 26. Sep 2021
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„Bilder bedeuten alles im Anfang“

Meißen St. Afra-Klosterhof
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„Wer bin ich und wenn ja, wie viele?“, lautete ein Buchtitel des Philosophen Richard David Precht. Die Frage nach der Identität – der eigenen wie der der Anderen – hat in den letzten Jahren noch zugenommen: Nicht nur durch die Menschen, die vor allem 2015 Zuflucht vor Krieg und Gewalt in Deutschland gesucht haben, sondern in ganz besonderem Maße auch durch die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen im eigenen Umfeld. Die eigenen Wurzeln werden gesucht und an vermeintlich sicheren Begriffen wie Heimat, Sprache, Werte, Glaube, Geschlecht usw. festgemacht. Die Tagung will nach Identität(en) im Spannungsfeld zwischen enger Aus- und Eingrenzung sowie Globalisierung und Offenheit fragen. Dabei soll es aus unterschiedlichen Blickwinkeln um die Frage der Vorannahmen und Einordnungen des Gegenübers und sich selbst gehen. Warum und unter welchen Einflüssen tendieren wir wann wohin? Und was macht das mit uns selbst? Was eint, was trennt, was macht Identitäten aus? Wie werden sie auf Dauer gestellt, wie, warum und wodurch sind sie veränderbar?
Die Tagung ist Auftakt eines Werkstattprojektes, das die Ausstellung „Bild und Identität“ der Staatlichen Schlösser, Burgen, Gärten gGmbH in der Albrechtsburg Meissen begleiten wird.

Kooperation: Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden; Lehrstuhl Wirtschafts- und Sozialgeschichte der TU Dresden; Staatliche Schlösser, Burgen, Gärten Sachsen gGmbH; Albrechtsburg Meissen; Planungsgruppe „Freiheit 16“
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05. Dez 2020

Gottesbilder – Der Zweifel darf das Licht nicht verdecken

Meißen St. Afra-Klosterhof
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Teilnahme ausschließlich nach bestätigter Voranmeldung (Name, Nachname, Kontaktadresse) möglich.
Anmeldung bis 3. Dezember unter: annett.mikosch@evlks.de

06. Jun 2021 - 13. Jun 2021
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Künstler*innenwoche im Klosterhof: FREMDE

Meißen St. Afra-Klosterhof
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„Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“, heißt es bei Karl Valentin. Schon damals ging es nicht nur um das individuelle Fremdheitsgefühl, sondern auch um die Wahrnehmung der Anderen – wer sich heimisch fühlt, muss nicht automatisch als Einheimischer wahrgenommen werden; ganz abgesehen von der Fremdheit im eigenen Land. Auch Kunst kann befremden, aber auch aufbrechen und vermitteln und so werden sich die bildenden Künstler*innen Else Gold (Meißen), Talia Benabu (Israel) und Erik Buchholz (Gera) sowie die Schriftstellerin und Publizistin Undine Materni (Dresden) mit diesem Thema auseinandersetzen und der Öffentlichkeit u.a. im offenen Atelier Einblicke in ihr diskursives Schaffen geben.

Kooperation: Pastoralkolleg der EVLKS, Kunstverein Meißen e.V.

Offenes Atelier am 10. Juni 2021, 15.00 bis 18.00 Uhr
Vernissage am 12. Juni 2021, 17.00 Uhr

07. Mai 2021 - 09. Mai 2021
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„Ich warte bei Nacht in den Träumen …“

Meißen St. Afra-Klosterhof
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Künstler sind keine besseren Menschen; auch in ihren Beziehungen gibt es Eifersucht, Kontrollzwang, aber auch erfreuliche Verhaltensweisen wie Neugier auf den Lieblingsmenschen, Hilfe und Solidarität. Vielleicht sind Künstlerbeziehungen besonders fragil, weil hier zwei Menschen auf ihrem Freiraum bestehen: die Welt kann untergehen, aber das Werk muss beendet werden. Friederike Mayröcker und Ernst Jandl stehen im Mittelpunkt der Tagung mit den Schriftstellerinnen Kerstin Hensel und Sabine Peters sowie der Literaturwissenschaftlerin Carola Opitz-Wiemers.

23. Jan 2021

Wird verschoben! Gottesbilder: der Zweifel darf das Licht nicht verdecken

Meißen St. Afra-Klosterhof
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Arbeiten von Michael Podszun
„Wenn du das Leben ergründest, kommst du an das Unauflösbare; […] wenn du das Leben heiligst, begegnest du dem lebendigen Gott“, heißt es bei Martin Buber. Für Michael Podszun sind die Zeiten im Atelier heiliges und heilendes Tun. „Die Formgestaltung des Bildes ganz der Urform des Kreises zu überlassen“, so der Künstler, „gibt mir einen besonderen Freiraum, mich ganz auf die Farbe, ihre Wandlungen und Resonanzen einzulassen. Der Kreis ist für ihn Symbol der Zeit, der Ewigkeit und der Unendlichkeit.

10. Okt 2020 - 02. Mai 2021
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Gottesbilder – der Zweifel darf das Licht nicht verdecken

Meißen St. Afra-Klosterhof
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„Wenn du das Leben ergründest, kommst du an das Unauflösbare; wenn du das Leben der Dinge bestreitest, kommst du an das Nichts; wenn du das Leben heiligst, begegnest du dem lebendigen Gott“, heißt es bei dem jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber. Für den in Kassel geborenen und seit 1997 in Dresden lebenden Maler und Grafiker Michael Podszun sind die Zeiten im Atelier, die für ihn vom Prozess her offen, unkalkulierbar und immer wieder überraschend sind, heiliges und heilendes Tun. „Die Formgestaltung des Bildes ganz der Urform des Kreises zu überlassen“, so der Künstler, „gibt mir einen besonderen Freiraum, mich ganz auf die Farbe, ihre Wandlungen und Resonanzen einzulassen. Dabei begegne ich dem Paradoxon, dass der einzelne Pinselstrich gänzlich unbedeutend ist angesichts der Überzahl der ihn umgebenden anderen Striche. Und doch ist es nur der einzelne Pinselstrich der in immerwährender Wiederholung das Bildganze konstituiert.“ Der Kreis ist für ihn ein Symbol der Zeit, der Ewigkeit und der Unendlichkeit.

Kooperation: Pastoralkolleg der EVLKS

16. Jul 2021
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„Der Wein erfreut des Menschen Herz“.

Meißen St. Afra-Klosterhof
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„Der Wein erfreut des Menschen Herz“, weiß die Bibel – ebenso, dass Missbrauch gefährlich ist. Wein gehört zu den ältesten Getränken und Kulturgütern der Menschheit. Aus vielen Kulturen ist er nicht wegzudenken und gehört zur Mahlzeit, zu einem guten Gespräch, zu Festen und religiösen Feiern. Für Juden und Christen ist Wein Gabe des Schöpfers der Welt, in der Bibel gar Symbol der Lebensfreude und Nähe Gottes. Der Studientag widmet sich Wein als Kulturgut – und lädt überdies zu einem edlen Tropfen in der Weinstadt Meißen ein.