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Veranstaltungsort: Online-Veranstaltung

23. Jun 2022

Generation Z – Die Jahrtausendkinder

Online-Veranstaltung
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Diese Veranstaltung wird von Studienleiter Christian Kurzke moderiert. Da es eine öffentlich ausgeschriebene Veranstaltung des Veranstalters ist, machen auch wir gern darauf aufmerksam.

Immer online und technologie-affin, ungeduldig und fordernd, gesundheits- und umweltbewusst – so wird die „Generation Z“ häufig wahrgenommen. Die zwischen 1995 und 2012 Geborenen sorgen nicht zuletzt durch Fridays for Future für Aufmerksamkeit. Dabei ist die „GenZ“ so spannend wie vielfältig. Als digital Natives wuchsen sie schon im Kindesalter mit Smartphone und Co. auf. Auch die Einstellung zum Arbeitsleben hat sich verändert, denn bei vielen jüngeren Menschen steht oftmals nicht so sehr eine steile Karriere im Vordergrund. Vielmehr scheint ihnen eine klarere Trennung von Arbeit und Freizeit wichtig zu sein – also eine ausgewogene Work-Life-Balance. Wie ticken die jungen Leute, was ist ihnen im Leben wichtig und wie schauen sie in die Zukunft? Ein Austausch zwischen Generationenforschung und augenzwinkernder Selbstreflexion.

Gesprächsabend ONLINE per ZOOM mit Dipl. Wirt.-Ing. Hartwin Maas, Institut für Generationenforschung Augsburg sowie Jannik Werner & Simon Sasse, Macher des Comedy GenZ Podcasts „Runter vom Rasen“

Moderation: Christian Kurzke, Evangelische Akademie Sachsen

Eintritt frei – Anmeldung: https://kurzelinks.de/1sf6

Nach der Anmeldung bekommen Sie ca. 1-2 Tage vor der Veranstaltung den Teilnahmelink für ZOOM zugeschickt

24. Mai 2022
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Ukrainekrieg und Welternährung

Online-Veranstaltung
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Der Krieg Russlands gegen die Ukraine bringt unermessliches Leid über die Menschen im Land. Die Folgen des Krieges könnten bald weltweit zu spüren sein: die Sorge um die weltweite Nahrungsversorgung wächst. Die Ukraine und Russland gehören zu den größten Exporteuren von Weizen, Sonnenblumenöl, Mais, Gerste und anderen Grundnahrungsmitteln. Durch den Angriffskrieg Russlands sind Aussaat und Ernte gefährdet und Produktionsausfälle wahrscheinlich. Schäden an Infrastrukturen wie Bahnlinien und durch die russische Seeblockade gesperrte Häfen ermöglichen nur geringe Exporte aus der Ukraine. Darüber hinaus ist der Export verschiedener Düngemittel wie Kalium und Nitrat aus Russland und Weißrussland aufgrund von Ausfuhrbeschränkungen zurückgegangen. Beide Länder sind wichtige Exporteure von Düngemitteln, und durch die Unterbrechung der Düngemittelausfuhr sind die Produktionskosten für verschiedene Lebensmittel international gestiegen.
Bereits infolge der Corona-Pandemie sind die Preise für Grundnahrungsmittel erheblich gestiegen und haben auch vor dem Hintergrund von Dürren und Kriegen zu steigenden Nahrungsmittelpreisen in Nordafrika und anderen Teilen der Welt geführt. Der Krieg gegen die Ukraine treibt Nahrungs- und Energiepreise weiter in die Höhe, was gerade die einkommensschwachen Menschen in Afrika und Asien hart trifft. Auch wegen der Kosten der Pandemie fehlt vielen Ländern die finanzielle Ausstattung, um etwa durch Subventionen auf die Notlage zu reagieren. Steigende Weltmarktpreise sind auch für internationale Hilfsprogramme wie das World Food Programm der FAO eine Herausforderung.
In einer Online-Veranstaltung wollen wir auf den Ukrainekrieg und seine Auswirkungen auf Versorgungslagen auf den Weltagrarmärkten blicken. Wie wirkt sich der Ukrainekrieg auf die globale Nahrungsmittelversorgung aus? Muss mit Hungersnöten gerechnet werden? Wie kann die Ernährungssicherheit verbessert werden? Wir laden ein zu Vortrag und Gespräch von und mit dem Agrarökonomen Dr. Tinoush Jamali Jaghdani vom Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) in Halle (Saale).

Referent
Dr. Tinoush Jamali Jaghdani
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Agrarmärkte, Agrarvermarktung und Weltagrarhandel am Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) in Halle/Saale. Seine Arbeitsschwerpunkte beinhalten u.a. Preisvolatilität bei Nahrungsmitteln und Lebensmittel-Lieferketten. Herr Jaghdani hat Beratungsprojekte für die Weltbank im Iran, die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) der Vereinten Nationen in der Türkei durchgeführt. Er hat am Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung der Georg-August-Universität Göttingen promoviert und war dort als PostDoc tätig.

Moderation
Christoph Boosen
Sächsische Entwicklungspolitische Bildungstage (SEBIT)
Dr. Julia Gerlach Evangelische Akademie Sachsen


Technik
Die Online-Veranstaltung wird mithilfe der Videokonferenzsoftware Zoom durchgeführt. Sie können Zoom vorab auf Ihrem Gerät testen. Den Zugangslink übersenden wir Ihnen zeitnah zum Termin per E-Mail. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an uns.

Kooperation
Die Online-Veranstaltung ist eine Kooperation der Sächsischen Entwicklungspolitischen Bildungstage (SEBIT) und der Evangelischen Akademie Sachsen.

Anmeldung
Kerstin Dreyer akademie@evlks.de

12. Mai 2022
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Im Angesicht des Ukrainekrieges

Online-Veranstaltung
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Der Angriffskrieg der russischen Armee auf die Ukraine, den Präsident Vladimir Putin am 24. Februar 2022 befahl, stellt eine Zäsur in der jüngeren Geschichte Europas dar, die weitreichende Folgen haben wird. Nicht nur die Friedensarchitektur innerhalb Europas ist davon betroffen, auch globalere geopolitischen Konstellationen werden sich infolge des Krieges verändern.
Das unmittelbare Leid der betroffenen Menschen in der Ukraine und der Vernichtungs-versuch des ukrainischen Staates müssen so schnell wie möglich beendet werden. In naher Zukunft müssen allerdings auch Strategien entwickelt werden, wie die Weltge-meinschaft mit Aggressoren umgeht, die Menschen- und Völkerrecht brechen und Atomwaffen besitzen.
In der evangelischen Friedensethik stellt sich angesichts dieser neuen Herausforderung die Frage, inwieweit das Leitbild eines gerechten Friedens uneingeschränkt weiter gelten kann. Es zeichnen sich unterschiedliche Positionen ab: Neben einer radikal-pazifistischen Position, die weiterhin ausschließlich auf Gewaltfreiheit setzt, gesellt sich eine Position, die die Einsetzung von Recht schaffender, bzw. Recht erhaltender Gewalt deutlich befürwortet.

Um den friedensethischen Diskurs offen und transparent zu gestalten, laden fünf Evangelische Akademien gemeinsam zu diesem digitalen Studientag herzlich ein.

Diskutieren Sie mit!


Veranstalter:
Evangelische Akademie im Rheinland
Evangelische Akademie Sachsen
Evangelische Akademie Villigst mit Institut für Kirche und Gesellschaft Evangelische Kirche von Westfalen
Evangelische Akademie Bad Boll
Evangelische Akademie Thüringen

Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung:
Ihre Anmeldung senden Sie bitte per E-Mail an Silke.Klostermann@Ev-Akademie-Boll.de

03. Mai 2022
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Ukrainekrieg und orthodoxe Welt

Online-Veranstaltung
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Russlands Krieg gegen die Ukraine erschüttert auch die orthodoxe Welt. Er macht religiöse und weltanschauliche Gräben innerhalb des orthodoxen Christentums sichtbar und vertieft sie: wie es scheint bis an den Rand einer Spaltung. In einem Online-Gespräch mit Jennifer Wasmuth wollen wir auf den Krieg, religiös konnotierte Kriegsrhetoriken, Positionierungen orthodoxer Kirchen und ihre Auswirkungen auf die orthodoxe Welt blicken.
Wie sind religiöse Bezüge in der Rechtfertigung des Krieges einzuordnen? Was bedeutet der russische Angriff für orthodoxe Kirchen und Gläubige in der Ukraine und in Russland? Wie positionieren sich orthodoxe Kirchen und Geistliche? Wie geht die orthodoxe Welt mit einem sich durch den Krieg verstärkenden Schisma um? Was bedeutet dies für die gesellschaftspolitische Rolle orthodoxer Kirchen, was für ihre theologische und friedensethische Entwicklung?

Referentin
Jennifer Wasmuth
ist ordinierte Pastorin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und Professorin für Ökumenische Theologie unter besonderer Berücksichtigung des Orthodoxen Christentums und seiner globalen Wirkung in Geschichte und Gegenwart an der Georg-August-Universität Göttingen. Sie ist seit vielen Jahren an Dialogen mit orthodoxen Kirchen beteiligt. Dazu gehören der bilaterale Dialog der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mit dem Moskauer Patriarchat und der internationale Dialog des Lutherischen Weltbundes (LWB) mit den byzantinisch-orthodoxen Kirchen.

Moderation
Dr. Julia Gerlach
Studienleiterin Demokratie, Wirtschaft und Soziales

E-Mail an Kerstin Dreyer



28. Apr 2022
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simultan.

Online-Veranstaltung
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Kirchen sind „gelebte Orte christlicher Religion“ (Eckart Failing). Da aber für viele Menschen das Zeugnis der Kirche verblasst, ist zu fragen: Welche Spuren des Christlichen entfaltet ein Kirchraum für Nichtchristen, für Religionslose? Und was bedeuten solche Spuren für junge Menschen, deren Anschluss an die Kirche sich viele wünschen? Theologieprofessor Zimmerling skizziert in einer noch unveröffentlichten Studie „Modelle, die Heiligkeit des Kirchenraums zu fassen“. Kirchen kennen wir, die genutzt werden als Kulturzentrum, Jugendkirche, Theaterkirche, Radfahrerkirche, natürlich als ökumenischer Ort, aber neuerdings auch als Wohn- und Geschäftsraum für Initiativen. „Simultan“ – gleichzeitig also steht der Kirchraum für vieles – auch für die Zukunft der Kirche und ihrer Gemeinden, und das Zeugnis in der Welt!

Thema: simultan.
Termin: Donnerstag, 28. April 2022
Uhrzeit: 12:00 bis13:00 Uhr

Anmeldung: akademie@evlks.de

Mitwirkende:
Prof. Dr. Peter Zimmerling, Institut für Praktische Theologie der Universität Leipzig, Kuratoriumsmitglied der Evangelische Akademie Sachsen
Pfarrer Stephan Bickhardt, Akademiedirektor Evangelische Akademie Sachsen
Studienleiter Christian Kurzke, Evangelische Akademie Sachsen

01. Jun 2022
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wehrhaft – wertvoll / Politische Jugendbildung in Kriegs- und Krisenzeiten

Online-Veranstaltung
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Der russische Krieg gegen die Ukraine. Die Infragestellung der pluralen Demokratien durch autoritäre Akteure im Innern und von Außen. Die näher rückende Klimakatastrophe. Die disruptive Kraft der Digitalisierung. All diese aktuellen politischen Entwicklungen lassen neue Fragen an die politische Jugendbildung und die Jugendarbeit entstehen.
So stark wie selten zuvor wird unser demokratisches Selbstverständnis herausgefordert. Gerade junge Menschen erleben durch die Gleichzeitigkeit fundamentaler Krisen Verunsicherung und benötigen professionelle Orientierung. Fachkräfte der Jugendarbeit sind aufgefordert, ihre professionelle Rolle zu reflektieren und ihre Angebote weiterzuentwickeln.
Wie können wir Haltung und Empowerment in der politischen Bildung stärken? Welche pädagogischen und didaktischen Ansätze sind erfolgversprechend, um die Handlungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen zu stärken? Welche Formate stärken den Zusammenhalt in Vielfalt? Wie können sich Demokratien in Kriegs- und Krisenzeiten verteidigen und handeln, ohne ihre eigenen Werte zu verraten? Wie lassen sich Kriegsfolgen für unsere eigene Gesellschaft in der Arbeit mit jungen Menschen diskutieren?
Letztlich münden diese Überlegungen in die Frage nach möglicherweise notwendigen Änderungen im Selbstverständnis und den Intentionen politischer Bildung im Zusammenhang mit einer wehrhaften Demokratie.
Es braucht persönliche und professionelle Reflexion, eine Sprachfähigkeit, Motivation, persönliche Kompetenz und fachliche Expertise.
Mit diesem Barcamp wollen wir Raum und Zeit zur Verfügung stellen, die aktuelle Situation einzuordnen und miteinander zu diskutieren. Zudem sollen und können interessante, hilfreiche und womöglich auch bereits erprobte Konzepte der gesellschaftspolitischen Jugendbildung vorgestellt werden. Eingeladen sind Fachkräfte und interessierte aus allen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe.

Impulsgespräch mit
o Arnd Henze, Journalist und Mitglied der EKD-Synode
o Ole Jantschek, Bundestutor für politische Jugendbildung / Pädagogischer Leiter, Ev. Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung
o Dr.‘in Ekaterina Makhotina, Universität Bonn, Institut für Geschichtswissenschaft, Osteuropäische Geschichte
o Ljudmyla Melnyk, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Europäische Politik e.V., Berlin
o Marina Weisband, Diplompsychologin und Expertin für digitale Partizipation und Bildung, Autorin, geb. in der Ukraine

10. Mär 2022
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friedenspolitisch.

Online-Veranstaltung
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Seit dem 24. Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Tod, Leid, Flucht sind zum Alltag vieler Menschen in und aus der Ukraine geworden. Angst und Verzweiflung
bemächtigen sich der Menschen in Europa und auch in Russland. Die Evangelische Akademie Sachsen möchte aus den Sichtweisen der Studienbereiche christliche und politische Einschätzungen geben. Wir schließen uns der Forderung des Wortes der Kirchenleitung an: es braucht ein Gespräch „über alle Grenzen hinweg, um Brücken für den Frieden zu bauen“. Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Die Ukraine wurde dennoch mit einem militärischen Angriff überzogen. Die Veranstaltung wird sich theologisch mit der Frage nach Frieden und Recht sowie politisch mit der Frage eines Zivilisationsbruchs befassen. Auf den Schatz einer freiheitlichen Antikriegsliteratur wird Bezug genommen und es wird von uns die Frage angesprochen, was dieser Krieg für das Aufwachsen junger Menschen und die Zukunft demokratischer Gesellschaften bedeutet. Nach den Beiträgen laden wir Sie wie immer zum Gespräch ein.

Thema friedenspolitisch.
Termin Donnerstag, 10. März 2022
Uhrzeit 12:00 bis 13:00 Uhr
Anmeldung akademie@evlks.de

Mitwirkende
Stephan Bickhardt, Direktor und Studienleiter Religion
Dr. Julia Gerlach, Studienleiterin Demokratie, Wirtschaft und Soziales
Christian Kurzke, Studienleiter Jugend
Andreas Roth, Referent Öffentlichkeit
Dr. Kerstin Schimmel, Studienleiterin Kultur

12. Sep 2022
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Corona: Was kinder- und jugendpolitisch notwendig ist – jetzt und später

Online-Veranstaltung
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Seit März 2020 erleben junge Menschen massive Veränderungen ihres gewohnten Alltages auf allen Ebenen ihres Lebens. Veränderungen, die sie in bemerkenswerter Weise mit- und ertragen haben, obwohl sie in die notwendigen Entscheidungsprozesse nicht eingezogen wurden. Sie mussten sich damit arrangieren, dass sich ihr gesamtes Leben von heute auf morgen verändert hat. Die Folgen durch die Einschränkungen sind ebenso wie die Missachtung ihrer Beteiligungsrechte gravierend für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.
Verlorene Begegnungen und zentrale Lebensereignisse können nicht nachgeholt werden. Der starke Fokus auf Nachhilfe und „Sondermaßnahmen“ in den Ferien war und ist weder zielführend noch nachhaltig zum endlichen „Aufholen nach Corona“-Programm. Junge Menschen haben das Recht, für ihre Belange selbst einzutreten.
Kinder- und Jugendpolitik muss auf diese Situation reagieren, die Angebotsvielfalt der Kinder- und Jugendhilfe als kommunale Infrastruktur der Daseinsvorsorge gestärkt werden. Unsere Fragen dazu: Welcher konkrete Handlungsbedarf bildet sich in den einzelnen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe ab? Welche Unterscheidungen müssen getroffen werden zwischen zeitnahen und langfristigen Steuerungsprozessen? Was kann die kommunale Ebene leisten und wo müssen Bund und Länder unterstützen? Und ganz wichtig: Wie kann es gelingen, junge Menschen nachhaltig einzubeziehen in alle Prozesse, an denen sie zu beteiligen sind? Aber auch ein Blick auf die praktische Kinder- und Jugendarbeit ist notwendig: welche Ansätze werden verfolgt, gibt es bereits erkennbar hilfreiche Konzepte in der Arbeit?

Wir laden ein zu einem Barcamp, um diese und weitere Fragen zu diskutieren und Handlungsansätze einander vorzustellen.

Für den Abend ist eine unabhängig vom Barcamp durchgeführte öffentliche digitale Veranstaltung unter Teilnahme von politischen Veranstaltungstragenden wie auch Betroffenen in der Zeit von 19:30 bis 21:00 Uhr geplant.

01. Mär 2022

Krieg in der Ukraine – Krieg in Europa

Online-Veranstaltung
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In den frühen Morgenstunden des 24. Februar 2022 startete die russische Armee einen großangelegten Angriff auf die Ukraine. Aus vielen Teilen des Landes werden seitdem Militäraktionen gemeldet, auch die Hauptstadt ist unter Beschuss. Die ukrainische Armee und Freiwillige versuchen nach Kräften, die Invasion abzuwehren. Menschen leiden, müssen fliehen, um ihr Leben fürchten, Menschen sterben. Er herrscht Krieg in der Ukraine – Krieg in Europa. Verlauf und Folgen dieses Krieges sind nicht abzusehen, doch der brutale Einschnitt in die europäische Friedensordnung nach den Grauen des Zweiten Weltkriegs ist allzu offensichtlich.
In einer Online-Veranstaltung wollen wir über den Krieg in der Ukraine und seine Vorgeschichte sprechen. Schlaglichter auf Hintergründe und Ursachen, Narrative und Rhetoriken, Positionierungen und Reaktionen, Bedeutung und Folgen stehen dabei im Fokus. Neben politischen Aspekten blicken wir auf orthodoxe Kirchen und ihre Haltungen. Wir laden ein zu einem Podiumsgespräch mit anschließender Diskussion mit Regina Elsner, Klaus Segbers und Dieter Segert.

Podium
Regina Elsner ist Theologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Osteuropa und internationale Studien (ZOiS), Berlin. Sie studierte und promovierte in Berlin und Münster und war für die Caritas in St. Petersburg tätig. Sie forscht zu den Orthodoxen Kirchen im östlichen Europa mit den Schwerpunkten Sozialethik, Friedens- und Konfliktethik sowie Gender-Thematiken. Sie ist Co-Sprecherin der Fachgruppe Religion der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) und Mitglied des PRO ORIENTE Steering Committee for the Orthodox-Catholic Dialogue.
Klaus Segbers ist Historiker und Politikwissenschaftler und war bis 2019 Professor für Internationale Beziehungen und Politik Osteuropas sowie Direktor des Center for Global Politics an der Freien Universität Berlin. Er studierte und promovierte in Bochum, Konstanz und Bremen uns war u.a. für die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) tätig. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen u.a. der Wandel im östlichen Europa mit Schwerpunkt Russland und Globalisierungsprozesse. Zahlreiche Forschungs- und Lehraufhalte führten ihn u.a. seit den 1980er Jahren in die Sowjetunion und die USA, nach 1991 nach Russland, in die Ukraine, nach China sowie in den Nahen und Mittleren Osten.
Dieter Segert ist Philosoph und Politikwissenschaftler und war bis 2017 Professor für Transformationsprozesse in Mittel-, Südost- und Osteuropa an der Universität Wien. Er studierte und promovierte in Berlin und Moskau und war u.a. bei der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) tätig. Er forscht zu Transformationen politischer Systeme in Osteuropa, Geschichte und Erbe des europäischen Staatssozialismus, Parteienentwicklung in Osteuropa sowie Gefährdungen und Wandel der Demokratie. Zahlreiche Forschungs- und Lehraufenthalte führten ihn u.a. seit den 1970er Jahren in die Sowjetunion und nach 1991 in ihre Nachfolgestaaten, v.a. die Ukraine und Russland, in andere Staaten Osteuropas und Universitäten des Westens.

Moderation
Dr. Julia Gerlach Studienleiterin Demokratie, Wirtschaft und Soziales

Technik
Die Online-Veranstaltung wird mithilfe der Videokonferenzsoftware Zoom durchgeführt. Sie können Zoom vorab auf Ihrem Gerät testen. Den Zugangslink übersenden wir Ihnen zeitnah zum Termin per E-Mail. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an uns.

Anmeldung
E-Mail an Kerstin Dreyer


05. Mär 2022
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Megatrends und gesellschaftliche Herausforderungen: Schlaglichter auf demographischen Wandel und Mobilität

Online-Veranstaltung
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Demographischer Wandel, Wachstum und Schrumpfung von Städten und Regionen sowie Veränderungen der Mobilität bilden ein eng verwobenes Netz an Entwicklungen, deren gesellschaftspolitische Gestaltung Gegenwart und Zukunft unseres Gemeinwesens prägt.

Herzlich laden wir Sie am Samstag, dem 5. März 2022, zu einem Online-Studientag via Zoom ein, der gesellschaftliche Herausforderungen im Kontext von Veränderungen in Demographie und Mobilität diskutiert. Der Online-Studientag wird n Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL), Leipzig, durchgeführt. Dies sind unsere Themen:

- Alterung, Schrumpfung und Fachkräftemangel? Welche Konsequenzen der demographische Wandel für Sachsen hat

- Gefährdet der demographische Wandel gleichwertige Lebensverhältnisse? „Boomtowns“ und „abgehängte Regionen“ im Spiegel

objektiver Indikatoren

- Eine Stadt für alle? Aktuelle Debatten ums Wohnen und Zusammenleben

- Mit Mobilität Zukunft gestalten? Schlaglichter auf neue räumliche und digitale Mobilitätskonzepte

- Was tun für gesellschaftlichen Zusammenhalt? Perspektiven aus Demographie-, Regional-, Stadt-, und Mobilitätsforschung im

Gespräch

Die Teilnahme am Online-Studientag ist kostenlos, die Teilnahme an einzelnen Themen/Programmpunkten möglich.

Nähere Informationen zu Programm und Referierenden finden Sie im Webflyer, https://ea-sachsen.de/wp-content/uploads/2022/02/Einladung_Megatrends_Demographie-und-Mobilitaet_050322.pdf


Moderation
Dr. Julia Gerlach, Studienleiterin Demokratie, Wirtschaft und Soziales

Technik
Die Online-Veranstaltung wird mittels der Videokonferenzsoftware Zoom durchgeführt. Sie können Zoom vorab auf Ihrem Gerät testen. Den Zugangslink übersenden wir Ihnen kurz vor dem Termin per E-Mail. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an uns.

Anmeldung
E-Mail an Kerstin Dreyer

Kooperation
Der Online-Studientag wird in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) durchgeführt.

Förderung
Die Veranstaltung wird aus Mitteln der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gefördert.