Nachrichten

Veranstaltungsort: Online-Veranstaltung

17. Nov 2022

Echte Kinderrechte?!

Online-Veranstaltung
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Kinderrechte gehen nicht nur Kinder etwas an, sondern vor allem Erwachsene. Sie sind es, die maßgeblich die Rechte des Kindes ermöglichen, wahren oder schlimmstenfalls verhindern. Kinderrechte sind in der UN-Kinderrechtskonvention seit 1989 weltweit festgeschrieben, jedoch müssen sie konkret vor allem regional umgesetzt und mit Leben gefüllt werden. Eine derzeit entstehende Erhebung zur Situation der Umsetzung der Kinderrechte im Freistaat Sachsen eröffnet den Blick auf Erreichtes, aber auch auf notwendige politische Nachjustierung.
Gemeinsam mit Susann Rüthrich, der Kinder- und Jugendbeauftragten des Freistaates Sachsen, werden wir mit dem Blickwinkel der UN-Kinderrechtskonvention auf bestehende Strukturen, Angebote und Möglichkeiten im Freistaat Sachsen schauen und zusammentragen, in welchen Bereichen
Handlungsnotwendigkeiten vorhanden sind.

Tagungsleitung: Christian Kurzke
Kooperation: Deutscher Kinderschutzbund Landesverband Sachsen

23. Mär 2023 - 25. Mär 2023

barcamp kirche online

Online-Veranstaltung
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Treffen für alle, die sich für Kirche im digitalen Raum interessieren.
Donnerstag: Vernetzung aller Barcamps der ev. Kirche und Get-together
Freitag / Sonnabend: Barcamp im Sinne der Methode: wer will kann sich in Sessions mit einem eigenen Thema einbringen.
Infos im Vorfeld: Tobias Kummetat / mail: t.kummetat@akd-ekbo.de

01. Sep 2022
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unfriedlich.

Online-Veranstaltung
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Der diesjährige Weltfriedenstag ist ein unfriedlicher in Europa. Der Angriffskrieg von Putin und seinem Machtapparat hat das Verschieben ukrainischer Grenzen und das Initiieren von politisch unruhigen Zeiten in anderen Ländern, auch Deutschland, zum Ziel. Eine weitere Folge sind bspw. globale Auswirkungen auf die Nahrungsmittelproduktion und Wirtschaftsprozesse. Darüber können die wenigen Getreidetransporte auf dem Schiffs- und Bahnweg nicht hinwegtäuschen. Aber auch die Frage zum Umgang mit ethischen und völkerrechtlichen Fragestellungen dominiert seit Monaten die Debatte. Somit stehen auch Christen und Christinnen und kirchliche Akteure vor der Notwendigkeit, sich positionieren zu müssen. Welche Fragen und Herausforderungen prägen Christen und Christinnen in diesen Zeiten? Welche Antworten müssen Wohlfahrtsverbände geben, um weiterhin Menschen in aller Welt in der Not helfen zu können, und in unserem Land?
Thema: unfriedlich.
Termin: Donnerstag, 01. September 2022
Uhrzeit: 12:00 bis 13:00 Uhr
Anmeldung: akademie@evlks.de

Mitwirkende:
Sabine Erdmann-Kutnevic Referentin Osteuropa / Kirchen helfen Kirchen, Brot für die Welt, Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung
Pfarrer Stephan Bickhardt, Akademiedirektor Evangelische Akademie Sachsen & Vorsitzender Europa Maidan Leipzig e.V.
Moderation: Studienleiter Christian Kurzke, Evangelische Akademie Sachsen

25. Okt 2022
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Krieg gegen die Ukraine und Vertreibung

Online-Veranstaltung
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Infolge von Russlands Angriffskrieg erleben die Ukraine und Europa die größte Vertreibungswelle seit dem Zweiten Weltkrieg. Städte und ganze Landstriche werden durch Russlands Armee zerstört, Menschen getötet, gefoltert und misshandelt. Laut den Vereinten Nationen musste fast ein Drittel der Ukrainerinnen und Ukrainer seit dem 24. Februar 2022 ihr Zuhause verlassen. Obschon sich die Mehrheit der Vertriebenen für einem Verbleib in der Ukraine entschied, bieten die Nachbarstaaten und auch Deutschland Schutz für Millionen Geflüchtete.
Mit der Online-Veranstaltung laden wir ein zu Vortrag und Gespräch um Vertreibungen infolge von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Wie stellt sich die aktuelle Lage in der Ukraine dar? Warum entscheiden sich manche Menschen, ihre Heimat zu verlassen und andere, trotz der ständigen Gefahr durch Angriffe vor Ort zu bleiben? Welche Erfahrungen machen Geflüchtete in verschiedenen Ländern Europas? Was für Herausforderungen gibt es? Wie unterscheidet sich die Unterstützung? Warum weist die Vertreibung infolge des Ukrainekriegs substantielle Unterschiede zu den Migrationswellen der letzten Jahrzehnte nach Europa auf?

Moderation
Dr. Julia Gerlach
Studienleiterin Demokratie, Wirtschaft und Soziales

Kooperation
Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL)

Anmeldung
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04. Nov 2022
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Pandemien, Politik und Proteste: Demokratien vor neuen Herausforderungen

Online-Veranstaltung
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Kaum ein Ereignis der Gegenwart hat den Alltag einer Vielzahl von Menschen rund um den Globus so stark verändert wie die COVID-19-Pandemie und die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung. Das Herunterfahren des öffentlichen Lebens, Schulschließungen, Abstandsregeln, Maskentragen und Schutzimpfungen waren und sind Gegenstand kontroverser Debatten und Kritik. Die Intensität und Dominanz der Auseinandersetzungen über die Corona-Politik im privaten und öffentlichen Leben haben Wahrnehmungen gesellschaftlicher Trennlinien befördert.
Seit dem Frühjahr 2020 ist die Pandemie Ausgangspunkt für Proteste und das Entstehen neuer Protestbewegungen und Protestformen. Während zunächst die Leugnung der Pandemie im Vordergrund stand, bildet seitdem ein aus sehr unterschiedlichen Motiven gespeister Widerspruch gegen staatliche Maßnahmen den Kern. Neben legitimen demokratischen Forderungen wird das Protestgeschehen von Extremistinnen und Extremisten gezielt instrumentalisiert, um auf eine Delegitimation demokratischer Strukturen und Institutionen hinzuwirken. Aufrufe zu Gewalt gegen Politikerinnen und Politiker aus den Corona-Protestbewegungen heraus zeugen von militanten Tendenzen. Die Herausforderungen des demokratischen Verfassungsstaates reichen insofern vom politischen Umgang mit der Pandemie bis hin zum Umgang mit (neuen) Feinden der Demokratie.
Der Online-Studientag wirft Schlaglichter auf Einflüsse, Entwicklungen und Einordnungen der Corona-Proteste auch im internationalen Vergleich und rekurriert dabei auf neuste Forschungsergebnisse. Vorträge, Podiumsdiskussion und Themengruppen bieten Stoff und Gelegenheit für Diskussionen im virtuellen Plenum. Die Teilnahme ist kostenlos.

Kooperationspartner
Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung (HAIT)

Leitung
Dr. Julia Gerlach – Evangelische Akademie Sachsen
Julia Stolzenberger – Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung (HAIT)

Anmeldung
Kerstin Dreyer – akademie@evlks.de

22. Nov 2022
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Klimamigration im globalen Süden

Online-Veranstaltung
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Der Klimawandel gefährdet die Lebensgrundlagen vieler Menschen. Wirbelstürme und Dürren, Versalzungen von Böden, Wassermangel oder der Anstieg des Meeresspiegels haben langfristige Folgen für die wirtschaftliche Situation, Gesundheit und Sicherheit – und gefährden Menschenrechte wie das Recht auf angemessene Nahrung, Gesundheit sowie Wohnen. Gewaltsame Konflikte können durch die Folgen des Klimawandels hervorgerufen oder verschärft werden. Ultimativ zwingen veränderte klimatische Bedingungen Menschen dazu, ihren Wohnort dauerhaft zu verlassen. Der Nexus aus Klimawandel und Migration wird als Klimamigration bezeichnet.
Klimamigration ist bereits eine große Herausforderung, insbesondere in Teilen des globalen Südens. Aufgrund ihrer in Zukunft wahrscheinlich steigenden Relevanz hat sie Eingang in das internationale Klimaregime, d.h. die UN-Klimarahmenkonvention (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC), gefunden. Die Europäische Union (EU) berücksichtigt Klimamigration in ihrem erweiterten Gesamtansatz zu Migration und Mobilität. Einige Staaten und regionale Organisationen beginnen klimawandelbedingte Umweltereignisse in ihren nationalen Flüchtlingsregimen zu berücksichtigen. Gleichwohl stehen Klimamigration im Hinblick auf Ursachen, Auswirkungen und Strategien des Umgangs nicht im Fokus öffentlicher Debatten in Deutschland.
Die Online-Veranstaltung zielt darauf, Klimamigration als globale Herausforderung stärker in den Blick zu nehmen. Sie wirft Schlaglichter auf den Nexus von Klimawandel und Migration, seine Auswirkungen und mögliche Anpassungsstrategien. Was bedeutet Klimamigration? Wo findet Klimamigration bereits statt, wo könnte sie zukünftig auftreten? Welche Klimaveränderungen sind Treiber von welcher Art von Migration? Welche Rolle spielen Einkommen, Bildung, Bezug zur Landwirtschaft oder Möglichkeiten der Klima-Adaption? Welche (Anpassungs-)Strategien gibt es? Welche Unterstützung können europäische Länder leisten?

Kooperationspartner
Sächsische Entwicklungspolitische Bildungstage (SEBIT)

Leitung
Dr. Julia Gerlach – Evangelische Akademie Sachsen
Dorothea Milde - Sächsische Entwicklungspolitische Bildungstage

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21. Nov 2022
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Landraub und Ernährungssicherheit  in Subsahara-Afrika

Online-Veranstaltung
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Die Nachfrage nach Rohstoffen und Nahrungsmitteln steigt weltweit – und damit wachsender Flächenverbrauch. Ländereien, die sich zum Landbau oder zum Abbau von Rohstoffen eignen, sind zu einer Handels- und Spekulationsware des 21. Jahrhunderts geworden. Landvergabe an Investoren, sehr häufig aus der Verschuldung heraus, ohne Berücksichtigung menschenrechtlicher und ökologischer Standards und Verfahren ist als Landraub (land grabbing) bekannt.
In vielen afrikanischen Staaten nimmt Landraub dramatisch zu. Rund 70 Prozent der Landdeals spielen sich in Subsahara-Afrika ab. Viele betroffene Staaten können so nicht ausreichend Nahrungsmittel für die eigene Bevölkerung produzieren. In der Folge entsteht eine Abhängigkeit von den Weltagrarmärkten und ihren Preisen für Grundnahrungsmittel. Der Ukrainekrieg mit den Auswirkungen von Lieferengpässen und drastischen Preisanstiegen für Getreide, Futtermittel und Dünger treffen viele Staaten auf dem afrikanischen Kontinent. Demographische Entwicklungen werden die Herausforderungen in den kommenden Jahren verschärfen.
Die Online-Veranstaltung analysiert Landdeals/Landraub und ihre Wirkungen in ausgewählten subsaharischen Staaten Afrikas. Im Mittelpunkt stehen der Nexus aus Landdeals/Landraub und Ernährungssicherheit für die Bevölkerung vor Ort sowie die sozialen Konflikte, die damit im Zusammenhang stehen. Ferner wird das Handeln und die gesellschaftliche Verantwortung von Investoren und Regierungen kritisch beleuchtet.

Kooperationspartner
Sächsische Entwicklungspolitische Bildungstage (SEBIT)

Leitung
Dr. Julia Gerlach – Evangelische Akademie Sachsen
Dorothea Milde - Sächsische Entwicklungspolitische Bildungstage

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11. Okt 2022
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Ukrainekrieg, Energieversorgung und Energiewende

Online-Veranstaltung
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Der Krieg Russlands gegen die Ukraine bedeutet eine historische Zäsur für Europa. Er bringt unermessliches Leid über die Menschen im Land und wirkt weit über die Grenzen hinaus. In vielerlei Hinsicht hält er Deutschland seine Abhängigkeiten und Verletzlichkeiten vor Augen. Besondere Brisanz entfaltet dabei die Energiefrage, die eine dreifache ist. Zunächst geht es um Energieversorgung und Energiesicherheit. Es ist unklar, ob es im Herbst und Winter zu Lieferengpässen von Gas und Öl kommen wird und wie sich die zuletzt drastisch steigenden Energiepreise entwickeln werden. Damit sind existentielle soziale und ökonomische Fragen verbunden: für den kleinen Privathaushalt bis hin zum DAX-notierten Unternehmen. Zugleich steht der deutsche Kurs in der Klima- und Energiepolitik zur Disposition. Das Transformationsprojekt der Energiewende, mit der Deutschland wichtige Klimaziele erreichen wollte, ist zuletzt in den Hintergrund gerückt – zugunsten von Debatten um eine Rückkehr zu fossilen Energieträgern und zur Atomkraft. Zudem bleibt der Handel mit nicht-demokratischen Staaten eine Kernfrage und womöglich ein Grunddilemma einer freiheitlichen Demokratie.
Die Online-Veranstaltung nimmt die Auswirkungen des Ukrainekriegs auf die Energieversorgung und die Energiewende in Deutschland in den Blick. Im Vordergrund steht dabei, die Komplexität der Herausforderungen auf unterschiedlichen Ebenen zu beleuchten: bei Privathaushalten und Unternehmen, Grundversorgern und Projektträgern der Energiewende ebenso wie auf regionaler, nationaler und internationaler politischer Ebene.
Wo steht Deutschland zu Beginn des Herbstes 2022 und wohin steuert es in der Energiefrage? Welche sozialen und ökonomischen Herausforderungen zeichnen sich ab und welche politischen Strategien im Umgang gibt es? Wie gehen Energieversorger mit der aktuellen Situation um? Bedeutet die Zeitenwende den Garaus für die Energiewende?

Leitung
Dr. Julia Gerlach, Studienleiterin Demokratie, Wirtschaft und Soziales

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15. Nov 2022
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Wie religiös ist Fußball?

Online-Veranstaltung
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„Sport und Körperkult sind womöglich für viele Menschen ein Religionsersatz, sie können aber keine Ersatzreligion sein“, schreibt der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Wolfgang Huber. Doch Vieles im Stadion mutet religiös an: Die Bekreuzigungen der eingewechselten Spieler; die Rufe nach dem Fußballgott und die an Heiligenverehrung erinnernde Hinwendung zu Verein und Spielern; die liturgischen Hymnen und Rituale der Fans; die gemeinsam erlebte und durchlebte Spiritualität und Identifikation; das Wechselbad der Gefühle zwischen Glaube, Hoffnung und Liebe. Was hat es mit den Parallelen zwischen Fußball und Religion auf sich? Wie viel Religion und Glaube stecken im Fußball? Stehen Fußball und Glaube in einem Konkurrenzverhältnis zueinander? Können Religion und Glaube den Profifußball ein stückweit besser machen? Die Online-Veranstaltung blickt aus theologischen und sozialwissenschaftlichen Perspektiven auf die vielleicht schönste Nebensache der Welt.

Leitung
Dr. Julia Gerlach, Studienleiterin Demokratie, Wirtschaft und Soziales

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27. Okt 2022
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Jiddischland. Geschichte und Gegenwart des Jiddischen

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Jiddisch, die Alltagssprache aschkenasischer Juden, ist eine Welt-, aber keine Nationalsprache. Schätzungen zufolge war Jiddisch zu Beginn des 20. Jahrhunderts Vernakular von elf bis dreizehn Millionen Menschen, vorwiegend in Mittel- und Osteuropa sowie den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Mehrheit der im Holocaust durch die Nationalsozialisten Ermordeten sprachen Jiddisch. Heute sind es nicht einmal mehr zwei Millionen, deren Muttersprache das Jiddische ist – und sie leben über alle Kontinente verstreut. In vielen Ländern der Welt wurde bzw. wird Jiddisch gesprochen, gesungen und geschrieben und hinterließ seine Spuren in den Sprachen der Mehrheitsgesellschaften, so auch im Deutschen. Zwischen Nostalgie, Akzeptanz, Ablehnung und Überhöhung ruft das Jiddische bis auf den heutigen Tag starke Assoziationen und Emotionen hervor.
Wir laden ein zu einem Online-Vortrag und anschließender Diskussion mit der Judaistin Diana Matut. Mit ihr begeben wir uns auf die Suche nach den frühesten Spuren des Jiddischen, über Jahrhunderte der Entwicklung und Transnationalität bis hin zur Situation und Bedeutung der Sprache heute.

Dr. Diana Matut ist Judaistin und lehrt Jüdische Studien, Jiddisch und Jüdische Musik an der Universität Halle-Wittenberg und am Oxford Centre for Hebrew and Jewish Studies. Sie erwarb ein Diplom in Hebräischen und Jüdischen Studien in Oxford und einen Master in Jiddischen Studien an der SOAS London. Als Wissenschaftlerin hat sie sich der Erforschung der nahezu vergessenen westjiddischen Kultur und Sprache verschrieben, als Künstlerin der jiddischen Musik der Renaissance und des Barock.

Leitung
Dr. Julia Gerlach, Studienleiterin Demokratie, Wirtschaft und Soziales

Anmeldung
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