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2.11.: Frieden schaffen mit exportierten Waffen?


16. Oktober 2020

Friedensgebet und Debatte: Der Friedensauftrag des Grundgesetzes im Widerspruch zu Produktion und Handel von Kriegswaffen

Artikel 26 des Grundgesetzes erklärt Handlungen, die „das friedliche Zusammenleben der Völker stören“, für verfassungswidrig. Die biblische Aufforderung, Frieden ohne Waffen zu schaffen, begleitet die Friedensbewegung der letzten vier Jahrzehnte. Doch einmal produziert, nicht mehr kontrollierbar? Das bundesdeutsche Kriegswaffenkontrollgesetz soll Waffenexporte in Krisengebiete verhindern. Wie wirkmächtig ist das Gesetz? Werden wir dem Auftrag des Grundgesetzes, „dem Frieden der Welt zu dienen“, gerecht? Das Thema beschäftigt Politiker, Wirtschafts- und Verteidigungsexpertinnen und Friedensaktivisten. Die Interessenlage ist vielfältig.

Wie können sich Christinnen und Christen einbringen, um dem Friedensauftrag des Grundgesetzes Kraft zu geben? Antworten darauf suchen am 2. November ein Friedensgebet in der Leipziger Nikolaikirche (17:00 Uhr) und eine anschließende Diskussion in der Volkshochschule Leipzig (18:30 Uhr). Mitgestalten und -diskutieren werden Vertreterinnen und Vertreter der Initiative “Leipzig bleibt friedlich”, die sich gegen den Umbau des Flughafens Leipzig/Halle zu einem internationalen Militärdrehkreuz engagiert.


Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Evangelischen Akademie und der Bürgerrecht.Akademie Leipzig an der Volkshochschule Leipzig

Leitung: Stephan Bickhardt

Foto: Dariusz Sankowski auf Pixabay

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