„Bilder bedeuten alles im Anfang“

Identität – dringend gesucht

24. Sep 2021 - 26. Sep 2021
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Meißen St. Afra-Klosterhof
„Wer bin ich und wenn ja, wie viele?“, lautete ein Buchtitel des Philosophen Richard David Precht. Die Frage nach der Identität – der eigenen wie der der Anderen – hat in den letzten Jahren noch zugenommen: Nicht nur durch die Menschen, die vor allem 2015 Zuflucht vor Krieg und Gewalt in Deutschland gesucht haben, sondern in ganz besonderem Maße auch durch die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen im eigenen Umfeld. Die eigenen Wurzeln werden gesucht und an vermeintlich sicheren Begriffen wie Heimat, Sprache, Werte, Glaube, Geschlecht usw. festgemacht. Die Tagung will nach Identität(en) im Spannungsfeld zwischen enger Aus- und Eingrenzung sowie Globalisierung und Offenheit fragen. Dabei soll es aus unterschiedlichen Blickwinkeln um die Frage der Vorannahmen und Einordnungen des Gegenübers und sich selbst gehen. Warum und unter welchen Einflüssen tendieren wir wann wohin? Und was macht das mit uns selbst? Was eint, was trennt, was macht Identitäten aus? Wie werden sie auf Dauer gestellt, wie, warum und wodurch sind sie veränderbar?
Die Tagung ist Auftakt eines Werkstattprojektes, das die Ausstellung „Bild und Identität“ der Staatlichen Schlösser, Burgen, Gärten gGmbH in der Albrechtsburg Meissen begleiten wird.

Kooperation: Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden; Lehrstuhl Wirtschafts- und Sozialgeschichte der TU Dresden; Staatliche Schlösser, Burgen, Gärten Sachsen gGmbH; Albrechtsburg Meissen; Planungsgruppe „Freiheit 16“
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Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen


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