Das politische Europa von heute

Gedanken des polnischen Schriftstellers Czesław Miłosz (1911 – 2004)

19. Nov 2022
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Eine materialistische Denkweise strebt nach dem Wahrnehmbaren, sie strebt nicht nach der Wahrheit. Ist Wahrheit also jenseits der Sphäre des Wahrnehmbaren zu finden? Der polnische Literaturnobelpreisträger sieht im fiktiven Land Ulro eine „Gesellschaft der zweibeinigen Insekten“. Miłosz geht es in seinem Werk um eine neue Verbindung von Arbeit, Glaube und Hoffnung gegen die Zumutungen der Diktatur. Er spricht von der „kindischen westlichen Zivilisation“, die sich den Gefahren der Unfreiheit wenig bewusst ist. Im literarischen Werk der „treuen Sprache“ erhebt er den jüdisch-christlichen Raum von Religion und Kultur zur Antwort auf diese Zumutung. Der Studientag ist ein Beitrag der politisch-kulturellen Bildung zur Entwicklung des neuen Europa.

Mitwirkende
Dr. Kazimierz Wóycicki, Publizist, Warschau
Wolfram Tschiche, Philosoph und Theologe, Klinke

Leitung / Moderation
Stephan Bickhardt, Studienleiter Religion, Direktor der Evangelischen Akademie Sachsen
Dr. Löffler, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung

Veranstaltungsort: Polnisches Institut Berlin, Filiale Leipzig, Markt 10, 04109 Leipzig

Anmeldungen:
Wir bitten um Anmeldung per Email oder telefonisch bis zum 15. 11.2022
akademie@evlks.de oder 0351 8387588

Kosten:
Tagungsgebühr 10,00 €
Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
Stephan Bickhardt


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