Gottesdienst im Meißener Dom

Mit neuer Demut nach der Güte Gottes greifen (Epheser 5, 1.2 und 8.9)

07. Mar 2021
Die Städte Paris und Barcelona, aber auch Buenos Aires – es sind insgesamt 40 an der Zahl – haben eine gemeinsame Erklärung verfasst. Sie wollen sich einsetzen für eine „15-Minuten- Stadt“. Kurze Wege von der Wohnung sollen möglich sein zur Arbeit, zu sozialen und kulturellen Einrichtungen, zu Geschäften und medizinischer Versorgung. Kulturstätten werden auch genannt.

Die Kirchen sind längst da, eben vielerorts im Nahbereich zu erreichen. Der Mensch soll endlich mal zur Ruhe kommen. Aber Jesus spricht im Evangelium des Sonntags Okuli (Meine Augen) zu einem etwas Vollmundigem: „Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester, aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege.“

Es wird alles anders für die vielen, die Jesus nachfolgen wollen. Und es wird alles anders, wenn es gut gehen soll, bei der Überwindung der Pandemie, die die Menschheit mit Krankheit und Tod noch lange plagen wird. Die Frucht des Lichtes, so heißt es im Predigttext, ist lauter Güte. Das Licht der Liebe von Jesus Christus zu den Menschen, seine Güte, sie kann nur strahlen, wenn wir Menschen gemeinsam neu zu einer Demut finden, die trägt.

Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen