Ich bin dagegen! Punks in der DDR

Veranstaltung für junge Menschen bis 27 Jahre

18. Jun 2021
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Schleimkeim beim der Punkwerkstatt in Erfurt 1986_Untergrund war Strategie.Geralf Pochop
Dresden-Neustadt Dreikönigskirche / Haus der Kirche
Auch in der DDR formierten und engagierten sich alternative Jugendbewegungen. Von 1980 bis 1983 wuchs die Punkszene um
ein Vielfaches an und verbreitete sich in der ganzen DDR. Doch
wie haben sich die Punks damals organisiert? Wo und in wem fanden
sie Unterstützung? Und welche Nachteile hatte es, in der Gesellschaft aufzufallen? Denn es gehörte viel Mut dazu, sich gegen einen autoritären Überwachungsstaat zu stellen. Viele erlitten starke Repressionen vom Staat und wurden Regelrecht von der Staatssicherheit, dem Geheimdienst der DDR, terrorisiert. Zugleich erlebte die Punkszene eine breite Unterstützung durch ebenso mutige Kirchgemeinden, Kirchengruppen, Pfarrer:innen und andere. So fanden ungewöhnliche Veranstaltungen „in den Kirchbänken“ statt.
Weshalb entstanden diese besonderen Möglichkeiten? Um einen besseren Eindruck darüber zu erhalten, wird der Zeitzeuge
Geralf Pochop, der selber Punk in der DDR war, über seine Erlebnisse und Erfahrungen erzählen. Dazu wird er auch aus seinem Buch „Untergrund war Strategie“ vorlesen. Außerdem wollen wir vergleichen, was die Unterschiede zwischen der damaligen und der heutigen Punk-Bewegung sind. Mit dieser Veranstaltung wollen wir tiefere Einblicke in die Punk Bewegung der DDR schaffen. Es wird ausreichend Zeit vorhanden sein, dass Ihr mit Geralf Pochop ins Gespräch kommen könnt.

Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
Christian Kurzke




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