Jung-Sein und Jugendarbeit im Osten

20. Sep 2021
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Grafiken zu den Wahlergebnissen verdeutlichen es anschaulich: in den ostdeutschen Bundesländern wird anders gewählt. (Junge) Menschen entscheiden sich für eine andere Vision von Gesellschaft oder erkennen nicht, für welche Vision sie ihre Stimme abgegeben haben. Aber auch andere Grafiken, bspw. zur Kinder- und Jugendarmut, zur Demographie, Corona-Verschwörungstheorien, Angebotsdichte für junge Menschen in Ländlichen Räumen, Fachkräftemangel etc. unterstreichen, dass es konkrete und teilweise eben "ostspezifische" gesellschaftliche Herausforderungen gibt. Deshalb ist Jung-Sein und Jugendarbeit in Ostdeutschland anders. Wirklich? Wenn über Jugendsarbeit in Deutschland gesprochen oder geschrieben wird, wirkt es so, als würde vor allem über Westdeutschland gesprochen. Auch in wissenschaftlichen Publikationen erscheint der Fokus in dieser Weise gesetzt zu sein. Wir wollen uns fragen: "Worüber müssen wir reden, wenn wir über Jung-Sein und Jugendarbeit in Ostdeutschland sprechen?" und wollen uns zu diesem Zweck vernetzen, um Interessen und Bedarfe zu bündeln. Diese Veranstaltung soll Beobachtungen und Erfahrungen austauschend zusammentragen, (eigentlich notwendige) anstehende kinder- und jugendpolitischen Entscheidungen benennen, Einblicke in bereits stattfindende Prozesse ermöglichen und auch Positionen und Handlungsoptionen generieren. Das Treffen hat einen offenen Ausgang. Es sind Personen aus Wissenschaft, Praxis, Politik und Verwaltung adressiert.
Moderator*innenteam:
Prof.'in Dr.'in Wibke Riekmann, MSH Medical School Hamburg
Christian Kurzke, Studienleiter, Evangelische Akademie Sachsen
Philipp Schweizer, Leitende Koordination, Landesjugendwerk der AWO Thüringen
Melanie Ebell, Geschäftsführerin, Landesjugendring Brandenburg e.V.
Hanne Lorenzen, Bundestutorin, Evangelische Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung
Julia Riedel, Referentin für politische Bildung und U18, Deutscher Bundesjugendring e.V.

Anmeldung: https://bundeskongress-kja.de

Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
Christian Kurzke