Klimasünder Landwirtschaft? Nahrungsmittelproduktion und gesellschaftliche Verantwortung

12. Okt 2022
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Photo by Serkan Bayraktar on Pexels
Dresden-Neustadt Dreikönigskirche / Haus der Kirche
Die Landwirtschaft ist beim Thema Klimawandel Verursacher und Betroffener zugleich. Klimawandel ist menschengemacht – so resümiert der Zwischenbericht des Weltklimarates IPCC vom August 2021. Ein Großteil der Treibhausgase, die die globale Erwärmung verursachen, werden von der Landwirtschaft, insbesondere der Tierhaltung, produziert. Zugleich unterliegt die Landwirtschaft aufgrund des Klimawandels einem Anpassungsdruck an veränderte klimatische Bedingungen und auch an klimapolitische Vorgaben. Die Veranstaltung blickt auf die Wechselwirkungen zwischen Landwirtschaft und Klimawandel und erörtert supplementäre politische Strategien zur Entwicklung der Landwirtschaft und zum Klimaschutz.
Welche nachhaltigen und klimasmarten Produktionsweisen gibt es? Welche Unterschiede in Klimabilanz und Erträgen bestehen zwischen ökologischem und konventionellem Landbau? Wie können Subventionen und andere Anreizsysteme zu einer umweltverträglicheren Landwirtschaft beitragen? Die Vortragsveranstaltung beleuchtet Agrarpolitiken und Agrarpraktiken vor dem Hintergrund von Nachhaltigkeit und Klimawandel als gesellschaftliche Verantwortung.

Kooperationspartner
Sächsische Entwicklungspolitische Bildungstage (SEBIT)

Leitung
Dr. Julia Gerlach – Evangelische Akademie Sachsen
Dorothea Milde - Sächsische Entwicklungspolitische Bildungstage

Anmeldung
E-Mail an Kerstin Dreyer

Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen


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