Klimasünder Landwirtschaft? Nahrungsmittelproduktion und gesellschaftliche Verantwortung

06. Dez 2022
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Die Landwirtschaft ist beim Thema Klimawandel Verursacher und Betroffener zugleich. Klimawandel ist menschengemacht – so resümiert der Zwischenbericht des Weltklimarates IPCC vom August 2021. Einen Großteil der Treibhausgase, die die globale Erderwärmung verursachen, produziert die Landwirtschaft, insbesondere die Tierhaltung. Zugleich unterliegt die Landwirtschaft aufgrund des Klimawandels einem Anpassungsdruck an veränderte klimatische Bedingungen und auch an klimapolitische Vorgaben.

Welche nachhaltigen und klimasmarten Produktionsweisen gibt es? Welche Unterschiede in Klimabilanz und Erträgen bestehen zwischen ökologischem und konventionellem Landbau? Wie können Subventionen und andere Anreizsysteme zu einer umweltverträglicheren
Landwirtschaft beitragen? Und welche Rolle spielt die Reduktion von Treibhausgasen in Landwirtschaften des globalen Südens?
Die Vortragsveranstaltung beleuchtet nationale sowie internationale Agrarpolitiken und Agrarpraktiken vor dem Hintergrund von Nachhaltigkeit und Klimawandel als gesellschaftliche Verantwortung.

Referent
Prof. Dr. Sebastian Lakner
ist Leiter der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört Produktivitäts- und Effizienz-Analyse im Öko-landbau, Entwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP), Ökonomische und ökologische Auswirkungen der Agrarumweltpolitik der EU (Greening, zweite Säule), Nachhaltigkeit von Landnutzungssystemen, Ökonomik und Strukturwandel im Ökolandbau.

Online-Veranstaltung

Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen




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