Veranstaltungen

Kultur



17. Sep 2021

Heimat süß-sauer

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In der Heimat kennt man sich aus, da ist alles stabil und verständlich – sie könnte so schön sein, wenn alle an der Idylle mitarbeiten würden, aber da sind die Zugereisten, die einheimischen Querköpfe, die unbelehrbaren Jungen, die Allwissenden Alten und vor allem die, die ihre Vorgärten nicht pflegen. Mal ernst, mal heiter werden sich Sylvia Eggert, Steffi Robak, Kerstin Schimmel und Gundula Sell in ihren Lesungen mit dem Phänomen Heimat befassen.

Veranstaltungsort: Geschäfte rund um den Wilsdruffer Marktplatz
Kooperationspartner: Bücherstube Siegemund, Stadtverein Wilsdruff e.V.

Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
24. Sep 2021 - 26. Sep 2021

„Bilder bedeuten alles im Anfang“

Meißen Klosterhof St. Afra
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Die Frage nach der Identität – der eigenen wie der der Anderen – hat in den letzten Jahren zugenommen: Eigene Wurzeln werden gesucht und an vermeintlich sicheren Begriffen wie Heimat, Sprache, Werte, Glaube festgemacht. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln werden wir nach Identität(en) im Spannungsfeld zwischen enger Aus- und Eingrenzung sowie Globalisierung und Offenheit fragen und danach, unter welchen Einflüssen wir wann wohin tendieren. Die Tagung ist Auftakt eines Werkstattprojektes, das die Ausstellung „Bild und Identität“ der Staatlichen Schlösser, Burgen, Gärten gGmbH in der Albrechtsburg Meißen begleiten wird.

Studienleitung: Dr. Kerstin Schimmel
Kooperation: Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden; Lehrstuhl Wirtschafts- und Sozialgeschichte der TU Dresden; Staatliche Schlösser, Burgen, Gärten Sachsen gGmbH; Albrechtsburg Meißen; Planungsgruppe „Freiheit 16“

Gern senden wir Ihnen das ausführliche Programm vorab zu.

Bitte melden Sie sich bei Interesse über unsere Homepage www.ea-sachsen.de oder per Email an. Ansprechpartnerin ist Frau Kerstin Dreyer: akademie@evlks.de oder 0351 – 8124 319an. Sie erhalten das vollständige Programm und eine Anmeldebestätigung.

Kosten:
Die Tagungskosten betragen 164,80 Euro pro Person. Darin sind sowohl die Kosten für Übernachtungen und Vollpension als auch der Tagungsbeitrag enthalten. Für die Übernachtungen im Einzelzimmer wird ein Zuschlag von insgesamt 20 Euro erhoben.
Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
11. Okt 2021
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Dorothee Elmiger liest: „Aus der Zuckerfabrik“

Dresden Stadtmuseum
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Dorothee Elmiger folgt den Spuren des Geldes und des Verlangens durch die Jahrhunderte und die Weltgegenden. Sie entwirft Biografien von Mystikerinnen, Unersättlichen, Spielern, Orgiastinnen und Kolonialisten, protokolliert Träume und Fälle von Ekstase und Wahnsinn. „Aus der Zuckerfabrik“ ist die Geschichte einer Recherche, ein Journal voller Beobachtungen, Befragungen und Ermittlungen. Ein Text, der den Blick öffnet für die Komplexität dieser Welt. „Dorothee Elmiger gelingt es, die brennenden Zeitfragen in eine poetische Prosa umzusetzen, die einen in der literarischen Welt neuen, unerhörten Klang anschlägt.“ Mit diesen Worten begründete der Autor und Juror Reto Hänny, warum seine Wahl für den Erich-Fried-Preis 2015 auf Dorothee Elmiger fiel. Tatsächlich hat diese Autorin mit ihren bislang drei Büchern einen unverwechselbar eigenen Ton in die deutschsprachige Gegenwartsliteratur gebracht.
Die Lesung wird gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

Team: Axel Helbig, Literarische Arena e.V.; Richard Stratenschulte, Städtische Museen Dresden; Dr. Kerstin Schimmel, Ev. Akademie Sachsen

Kosten:
Eintritt: 6 € / ermäßigt 4 €
Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
12. Okt 2021
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Zsuzsanna Gahse liest: „Schon bald“

Dresden Stadtmuseum
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Zsuzsanna Gahses Muttersprache ist das Ungarische. Nach dem Ungarnaufstand 1956 floh die Familie in den Westen. In Wien und später in Kassel eignete sie sich die deutsche Sprache an und veröffentlichte ab 1969 literarische Texte und begann einige Jahre später, ermuntert durch ihren Mentor Helmut Heißenbüttel, mit ihrer Übersetzungstätigkeit. Inzwischen wurde sie vielfach ausgezeichnet und erhielt u.a. den Aspekte-Literaturpreis, den Italo-Svevo-Preis sowie den Schweizer Literaturpreis. In ihrem aktuellen Buch steht „Schon bald“ ein Aufbruch zu etwas Neuem an und während die Wohnung sich leert, stellt ein altes Paar sich die Frage nach dem was bleibt, wenn man sein bisheriges Leben hinter sich lässt. Es geht um Abschied und Aufbruch und um Entrümpelung, die sich nicht nur auf die Nussbaummöbel, sondern auch auf Lebensgeschichten und Träume bezieht – und es geht darum, die Leere wieder zu füllen.

Team: Axel Helbig, Literarische Arena e.V.; Richard Stratenschulte, Städtische Museen Dresden; Dr. Kerstin Schimmel, Ev. Akademie Sachsen

Kosten:
Eintritt: 6 € / ermäßigt 4 €
Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
13. Okt 2021
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Francesco Micieli liest: „Vom Verschwinden der Cousine“

Dresden Stadtmuseum
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Francesco Micielis Erzählung ist ein poetisches und zugleich trauriges Buch. Beschrieben wird der schwer erklärliche Verlust eines Menschen, der ein Teil des eigenen Ichs gewesen zu sein schien. Der Erzähler und seine etwas ältere Cousine – bereits Mutter zweier Kinder – gehören der aussterbenden italo-albanischen Minderheit der Arbreshë an. – „Wir trugen nicht nur unser eigenes Verschwinden in uns, sondern bereits das Verschwinden von Generationen.“ – Mit der Cousine konnte er die verlorene Muttersprache sprechen, die Mythen der Kindheit aufleben lassen. Zugleich waren beide so schweizerisch geworden, „wie es nur Menschen werden konnten, die aus einem anderen Land stammen.“ Im Text werden dafür sprachlich eindringliche Bilder heraufbeschworen. Micielis neues Buch ist voller Schönheit der Gedanken und der Sprache. Voller Probleme, die mitten ins Herz und ins Hirn treffen. Ein wirklich großes Buch, das sich nicht vordrängt und trotzdem ankommt.
Die Lesung wird gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

Team: Axel Helbig, Literarische Arena e.V.; Richard Stratenschulte, Städtische Museen Dresden; Dr. Kerstin Schimmel, Ev. Akademie Sachsen

Kosten:
Eintritt: 6 € / ermäßigt 4 €
Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
15. Okt 2021 - 17. Okt 2021
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Feenpaläste, Industriekönige und weiße Sklaven. 175 Jahre „Schloß und Fabrik“ von Louise Otto-Peters und Frauenarbeitswelten heute

Meißen Klosterhof St. Afra
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1819 in Meißen geboren, gilt Louise Otto-Peters als Initiatorin der ersten deutschen Frauenbewegung, die sie wie keine andere geprägt hat. Mit ihrer „Antwort eines sächsischen Mädchens“ (1843) auf die Frage von Robert Blum nach der „Theilnahme der weiblichen Welt am Staatsleben“ wurde sie weithin bekannt, und nahm damit nicht nur öffentlich Stellung in der Frauenfrage, sondern positionierte sich auch in der Demokratiebewegung des Vormärz. 175 Jahre nach dem Entstehen ihres Romans „Schloß und Fabrik“, der damals zensiert wurde und erst 1996 vollständig in Leipzig erschienen ist, wollen wir uns mit den sozialen und politischen Forderungen dieser couragierten Visionärin befassen, aber auch mit ihrem Kampf um die eigene Identität.
Früh ließ man sie spüren, dass öffentliche Aktivitäten von Frauen schwer akzeptiert wurden und negative Folgen haben konnten und früh lernte sie, dass es oft kreativer Formen bedurfte, um sich Gehör zu verschaffen – so schrieb sie beispielsweise häufig unter dem männlichen Pseudonym „Otto Stern“. Sie brachte die prekären Lebensverhältnisse der Arbeiterfamilien einer breiten Öffentlichkeit nahe und sezierte die Rolle des Bürgertums.

Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
21. Okt 2021

HAGIOS-ABEND

Meißen Klosterhof St. Afra
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„Geborgen im Segen deiner Gegenwart“, so beginnt ein Lied in den gesungenen Gebeten des Komponisten Helge Burggrabe. An den Hagios-Abenden können Menschen kurzen Texten lauschen und nach seinen und anderen Kompositionen die eigene Stimme als Ausdrucksmöglichkeit der Seele und des Glaubens erklingen lassen.

Musikalische Leitung: Reinhard Pontius

Veranstaltungsort: KLOSTERHOF ST. AFRA MEISSEN

Tagungsnummer 21-360 A

Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
05. Nov 2021 - 07. Nov 2021
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Das Leben ist schön

Meißen Klosterhof St. Afra
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In der Stadt steigen Mieten und Luftverschmutzung, auf dem Lande fehlen Arbeit und Verkehrsanbindung. Geld fehlt (vermeintlich) allerorten, Bildungs- und Gesundheitswesen befriedigen nicht mehr, das Leben wird immer härter und gefährlicher, die Politik tut nichts und das Gras war früher auch grüner … . Die Lebenszufriedenheit hat in Deutschland in den letzten Jahren abgenommen, Zeit, dies zu ändern und die Gesellschaft wenigstens an diesem Wochenenden zu verbessern. Schreibend und diskutierend wollen wir – in zwei Seminargruppen und auch immer wieder gemeinsam - Utopien einer guten Gesellschaft entwerfen.
Sandra Miriam Schneider: Das Leben ist ebenso schön wie herausfordernd. Der Schreibworkshop "Leben wagen" nimmt diese Herausforderung an und wendet sich gegen private und gesellschaftliche Alternativlosigkeit. Die Schreibexperimente wagen den Blick in eine lebenswerte Zukunft, sensibilisieren für persönliche Kraftquellen und stärken Mut und Mitgefühl. [21-301]
Christoph Kuhn: „Ich bin ein Gast auf Erden“, heißt es in einem alten Lied – und in einem jüngeren: „Unser Leben sei ein Fest …“. Hat es Sinn, das Leben als eine Feier zu betrachten, zu der ich zufällig eingeladen bin? Feste sind ja nicht nur rauschend, es gibt Durststrecken, störende Mitgäste – da hilft nur, das Fest mitzugestalten. [21-302]

Die Tagungskosten betragen 253,60 EUR pro Person. Darin sind der Tagungsbeitrag, zwei Übernachtungen, Vollpension und die Gästetaxe(*) enthalten.

Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
11. Nov 2021

„Der letzte Pfarrer von Königsberg“

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Zivilcourage aus tiefem Glauben heraus prägte den Lebensweg des Königsberger Pfarrers Hugo Linck, der durch sein Engagement immer wieder Zeichen für den Frieden gesetzt hat. Er stand als Mitglied der Bekennenden Kirche früh im Widerspruch zum NS-Regime und stellte sein Gewissen und seine Verantwortung gegenüber den Mitmenschen stets über sein eigenes Wohlergehen. Mutig entschied er sich im Januar 1945 gegen die Flucht und blieb bei seiner Gemeinde, bis er 1948 abtransportiert wurde.
Die Drehbuchautorin Henriette Piper, deren besonderes Interesse historischen und zeitkritischen Stoffen gilt, hat auf der Grundlage von Hunderten von Briefen aus dem Nachlass ihrer Großeltern die Lebensgeschichte ihres Großvaters rekonstruiert.

Veranstaltungsort: Haus der Kirche, Markt 10 Meißen

2. Termin am 11.11.2021, 19:00 Uhr

Kooperation: Ina Heß, Kirchgemeinde St. Afra Meißen

Tagungsnummer 21-331

Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
15. Dez 2021

HAGIOS-ABEND

Meißen Klosterhof St. Afra
Zur Veranstaltung/Anmeldung
„Geborgen im Segen deiner Gegenwart“, so beginnt ein Lied in den gesungenen Gebeten des Komponisten Helge Burggrabe. An den Hagios-Abenden können Menschen kurzen Texten lauschen und nach seinen und anderen Kompositionen die eigene Stimme als Ausdrucksmöglichkeit der Seele und des Glaubens erklingen lassen.

Veranstaltungsort: KLOSTERHOF ST. AFRA MEISSEN

Musikalische Leitung: Gabriele Jatzwauk

Tagungsnummer: 21-360 B

Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen