Nachrichten

Interne Veranstaltungskat.: Kultur

10. Nov 2020
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“Der letzte Pfarrer von Königsberg” Lesung in Meißen, Haus der Kirche, Markt 10

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Achtung! Es handelt sich um zwei Lesetermine: erste Lesung 15:00 - 16:30 Uhr; zweite Lesung 19:00 - 20:30 Uhr

Zivilcourage aus tiefem Glauben heraus, prägte den Lebensweg des Königsberger Pfarrers Hugo Linck, der durch sein Engagement immer wieder Zeichen für den Frieden gesetzt hat. Die Drehbuchautorin Henriette Piper, deren besonderes Interesse historischen und zeitkritischen Stoffen gilt, hat auf der Grundlage von Hunderten von Briefen aus dem Nachlass ihrer Großeltern die Lebensgeschichte ihres Großvaters rekonstruiert. Der Königsberger Pfarrer Hugo Linck stand als Mitglied der Bekennenden Kirche früh im Widerspruch zum NS-Regime und stellte sein Gewissen und seine Verantwortung gegenüber den Mitmenschen stets über sein eigenes Wohlergehen. Mutig entschied er sich im Januar 1945 gegen die Flucht und blieb bei seiner Gemeinde bis er 1948 abtransportiert wurde.

29. Aug 2020 - 30. Aug 2020
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Im Land der Westsee – literarische Perspektiven auf Estland

Meißen St. Afra-Klosterhof
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Seit im Juni 1988 tausende Esten an der Sängerbühne der Hauptstadt Tallinn Lieder für die Unabhängigkeit gesungen haben, hat sich Estland rasant entwickelt und den demokratischen Aufbruch gewagt – durchaus mit Rückschritten und politischen Einbrüchen, vor allem aber mit Mut und großer Begeisterung. Es sind überwiegend junge Intellektuellen, die nach wie vor ihre Stimme erheben: mit Hilfe der neuen Medien, aber durchaus auch beim Sängerfest - wir wollen uns an diesem Wochenende Estland aus der literarischen Perspektive betrachten.

26. Sep 2020

ZB 100 Bild- und Wortwerke

Meißen St. Afra-Klosterhof
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Im Meißner Goldgrund, in der einstigen Bickfordschen Zünderfabrik, initiierten 2004 der Maler, Grafiker und Poet Wolfgang E. HerbstSilesius, die Verlegerin Bettina Viktoria Hennig und die Objektkünstlerin Else Gold ihre Zündblättchen als überelbsche Blätter für Kunst und Literatur. Von der Elbe aus Sachsen kommend, machten sie sich auf, Ost und West zu verbinden. In den sechzehn Jahren hat sich ein künstlerisches Netz von Meißen durch Deutschland und Europa bis nach Australien gespannt. Die kleinen Hefte auf schlichtem Papier in Schwarz-Weiß-Druck verbinden nicht nur Künstler*innen und Schriftsteller*innen, sondern sorgen inzwischen auch für lebhaften Austausch mit dem Publikum. Im Kreuzgang des St. Afra-Klosterhofs werden zum hundertsten Heft hundert Grafiken zu sehen sein. Zur Finissage am 26. September lesen Zündblättchen-Autor*innen.
Kooperation: Kunstverein Meißen e.V.

07. Sep 2020 - 11. Sep 2020
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5 Tage – 5 Texte: Weisheiten des Lebens / die erste Meißner Online Schreibwerkstatt

Online-Veranstaltung
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Diese Schreibwerkstatt ist eine Premiere: genießen Sie die besondere Qualität, bequem von zu Hause aus zu schreiben und gleichzeitig in lebendigem Austausch mit sieben weiteren Schreiber*innen zu sein. Im Zentrum stehen dabei die facettenreichen Weisheiten, die sich im Laufe unseres Lebens auf der Grundlage all unserer Erfahrungen gebildet haben. Den Texten und dem Austausch darüber, werden spirituelle Impulse zur Seite stehen.
Für die Teilnahme ist keine spezielle Schreiberfahrung erforderlich. Die Online-Schreibwerkstatt findet auf einer passwortgeschützten Plattform auf der Website der Dozentin statt. Sie benötigen lediglich einen Internetzugang.

Studienleiterin: Dr. Kerstin Schimmel
Schreibdozentin: Sandra Miriam Schneider

22. Jan 2021 - 24. Jan 2021
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Das Leben ist schön: „Gast auf Erden“ mit Christoph Kuhn

Meißen St. Afra-Klosterhof
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Christoph Kuhn: „Ich bin ein Gast auf Erden“, heißt es in einem alten Lied – und in einem jüngeren: „Unser Leben sei ein Fest …“. Hat es Sinn, das Leben als eine Feier zu betrachten, zu der ich zufällig eingeladen bin? Feste sind ja nicht nur rauschend, es gibt Durststrecken, störende Mitgäste – da hilft nur, das Fest mitzugestalten.

22. Jan 2021 - 24. Jan 2021
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Das Leben ist schön: „Leben wagen“ mit Sandra Miriam Schneider

Meißen St. Afra-Klosterhof
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Sandra Miriam Schneider: Das Leben ist ebenso schön wie herausfordernd. Der Schreibworkshop "Leben wagen" begibt sich in diesem dynamischen Spannungsfeld auf die Suche nach dem, was eine gute Gesellschaft ausmacht und was „gutes Leben“ bedeuten kann. Die Schreibexperimente wagen den Blick in eine lebenswerte Zukunft, sensibilisieren für persönliche Kraftquellen und stärken Mut und Mitgefühl.

29. Jun 2020
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online-Veranstaltung: „Ich krieg die Krise?!“

Online-Veranstaltung
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Mit der Deutung der aktuellen Situation als gesellschaftliche und individuelle Krise oder Chance gehen Menschen sehr unterschiedlich um. Mehr als bisher verblassen im Angesicht dieser neuen Herausforderung durch ein Virus jedoch die Unterschiede zwischen deutsch-deutschen Biografien. Erleichtern gemeinsame Krisenerfahrungen den Dialog?
Frauenmahl-DenkZeit bietet drei unterschiedliche Perspektiven auf unsere aktuelle Situation. Die Referentinnen teilen ihre persönliche Sichtweise und ermöglichen in kurzen Impulsvorträgen Bezüge zur erlebten Umbruchssituation der deutschen Wiedervereinigung. Dieser gesellschaftliche Umbruch versursachte durch seine Krisenhaftigkeit enorme Brüche in Berufsbiografien und Lebensentwürfen. In der Tradition des Frauenmahls will die digitale Veranstaltung Frauen dazu auffordern, sich ihre Fähigkeiten zur Krisenbewältigung bewusst zu machen und sie mit anderen zu teilen. Fühlen Sie sich – gern mit einem Getränk vor dem Bildschirm – dazu herzlich eingeladen!

Registrieren / Anmelden zu dem Online-Veranstaltung über folgenden Link:
https://evjusa-de.zoom.us/meeting/register/tJMtc-muqz0iHNNUuKqarMJuVREoYXW_lk9K
Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit Informationen zur Teilnahme am Meeting. Sie können – ohne eine Installation – direkt über Ihren Browser teilnehmen. Besonders geeignet sind aktuelle Chrome- oder Firefox-Browser.

In Kooperation mit der Kirchlichen Frauenarbeit der Ev-Luth. Landeskirche Sachsens

22. Jun 2020
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online-Veranstaltung: „Ich krieg die Krise?!“ Impuls II

Online-Veranstaltung
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Mit der Deutung der aktuellen Situation als gesellschaftliche und individuelle Krise oder Chance gehen Menschen sehr unterschiedlich um. Mehr als bisher verblassen im Angesicht dieser neuen Herausforderung durch ein Virus jedoch die Unterschiede zwischen deutsch-deutschen Biografien. Erleichtern gemeinsame Krisenerfahrungen den Dialog?
Frauenmahl-DenkZeit bietet drei unterschiedliche Perspektiven auf unsere aktuelle Situation. Die Referentinnen teilen ihre persönliche Sichtweise und ermöglichen in kurzen Impulsvorträgen Bezüge zur erlebten Umbruchssituation der deutschen Wiedervereinigung. Dieser gesellschaftliche Umbruch versursachte durch seine Krisenhaftigkeit enorme Brüche in Berufsbiografien und Lebensentwürfen. In der Tradition des Frauenmahls will die digitale Veranstaltung Frauen dazu auffordern, sich ihre Fähigkeiten zur Krisenbewältigung bewusst zu machen und sie mit anderen zu teilen. Fühlen Sie sich – gern mit einem Getränk vor dem Bildschirm – dazu herzlich eingeladen!

28. Aug 2021 - 04. Sep 2021

Im Land der „singenden Revolution“

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Im Juni 1988 trafen sich Tausende an der Sängerbühne der Hauptstadt Tallinn, um Lieder für die Unabhängigkeit zu singen. Im September waren es dann bereits 300.000 Esten, die die verbotene Nationalhymne anstimmten – zwei Jahre später erklärte sich Estland dann für unabhängig. Das kleine Land mit nur 1,3 Millionen Einwohnern blickt auf eine bewegte Geschichte unter vielerlei Herren zurück: Dänen, Schweden, Deutsche und Russen lösten sich seit dem 13. Jahrhundert bei der Herrschaft über das baltische Land ab. Und da man nie wissen konnte, ob sich vielleicht morgen wieder alles ändert, galt den Menschen dort der pragmatische Leitsatz: „Glück findest du nur in der Gegenwart“. Von Tallinn nach Narwa, über Tartu bis zur Insel Saaremaa werden wir das Land bereisen und durch Begegnungen sowie Lesungen und Vorträge von Dr. Hans-Christian Trepte näher kennen lernen.

ACHTUNG: Termin noch unter Vorbehalt

11. Dez 2020 - 13. Dez 2020
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Inmitten der Nacht …

Meißen St. Afra-Klosterhof
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Der dritte Sonntag im Advent steht im Zeichen Johannes des Täufers, des Wegbereiters Christi. Altes geht und Neues erscheint am Horizont. In der dunkelsten Zeit des Jahres sind auch wir oft voller Bedenken, Erwartung und Sehnsucht und Raum für Besinnung ist rar geworden in dieser schnelllebigen Zeit. Wir wollen eine kraftvolle Auszeit bieten für die Frage nach dem Wesentlichen der Adventszeit, dem eigenen lebendigen Zugang dazu und Raum schaffen für das bewusste Zugehen auf das eine Licht. Stille und Gesang verbunden mit inhaltlichen Impulsen und Gesprächen in guter Gemeinschaft unter der Leitung von Helge Burggrabe sollen auch in uns die Tore weit machen.