Veranstaltungen

20. Mai 2022
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Schon gecheckt?

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Hintergrund
Wir sind eine Arbeitsgruppe von Fachkräften verschiedener sächsischer Träger der freien Jugendhilfe auf kommunaler, regionaler und Landesebene, die in der „AG Eigenständige Jugendpolitik Sachsen“ daran mitwirken, Strukturen für mehr Jugendgerechtigkeit im Freistaat Sachsen, den Landkreisen und Kommunen auf- und auszubauen. Weitere Informationen zu unserer auch vom Freistaat Sachsen geförderten Arbeit können Sie unter www.lassunsreden.info nachlesen.

Ort: Ev.-ref. Gemeinde zu Dresden, Brühlscher Garten 4, 01067 Dresden (Den Zugang erreichen Sie von der Straße Hasenberg aus, in Richtung Elbe linkerhand)


Anmeldung
Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail formlos an bei:
akademie@evlks.de (Ansprechpartnerin Sabine Laake)
Bitte nutzen Sie das Stichwort 22-113

Kosten:
Die Teilnahme ist kostenlos.
Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
20. Mai 2022 - 22. Mai 2022
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„Im Anfang war das Wort“: Sprache, Religion und Politik

Meißen Klosterhof St. Afra
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Alle Dinge sind durch das Wort Gottes gemacht, heißt es im Johannesevangelium. Das Sprechen als erste Handlung Gottes in der Schöpfungserzählung ist nur ein Hinweis auf die Relevanz von Sprache für Religion. Gebet, Gesang oder Predigt sind in Worte gefasster Ausdruck des Glaubens. Auch für Politik ist Sprache alles. Demokratien leben von politischen Erzählungen, flammenden Reden und öffentlichen Debatten.
Die Wochenendtagung spürt der Rolle und Bedeutung von Sprache für Religion und Politik nach. Sie fragt, wie politische und religiöse Kontexte, Umbrüche und Krisen respektive Sprache sich wechselseitig beeinflussen. Sie wirft Schlaglichter auf die Vermittlung und Kommunikation von politischen und religiösen Inhalten und die Formierung von Identitäten durch Sprache, auf politische und religiöse Grenzen des Sagbaren, auf Sprachverrohung, Sprachlosigkeit und das Ringen um Worte in den Krisen unserer Zeit.

Mitwirkende

Roland Biewald
war von 1993 bis 2018 Professor für Religionspädagogik am Institut für Evangelische Theologie der Technischen Universität Dresden. Der Schwerpunkt seiner Arbeit lag auf der Religionsdidaktik, insbesondere für Berufsbildende Schulen. Gegenwärtig gestaltet er einzelne Fortbildungen zu unterschiedlichen religionsdidaktischen Konzeptionen wie Sozialisationsbegleitung, dialogisches und interreligiöses Lernen, Theologisieren mit Kindern und Jugendlichen. Ein besonderes Anliegen ist es dabei, theologische Sachfragen als Lernchancen für Glaube und Lebensgestaltung heute zu entdecken.
Julia Gerlach ist promovierte Politikwissenschaftlerin und seit 2017 Studienleiterin für Demokratie, Wirtschaft und Soziales an der Evangelischen Akademie Sachsen. Zu ihren Forschungsinteressen gehören das Spannungsfeld von Politik und Religion im östlichen Europa sowie politische Narrative. Veröffentlichungen zum Themenfeld der Tagung u.a. im Sammelband „The Role of Religion in Eastern Europe Today“ (2015).
Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet seit 2005 als freier Journalist, Publizist und Buchautor. Derzeit veröffentlich er vor allem für das Magazin CICERO, die Neue Zürcher Zeitung, die WELTWOCHE und den SPIEGEL. Arbeiten von ihm sind u.a. bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dem SCHWEIZER MONAT oder dem DEUTSCHLANDFUNK erschienen. 2017 veröffentlichte er den Essay „Hypermoral. Über die neue Lust an der Empörung“, 2022 „Entfremdet. Zwischen Realitätsverlust und Identitätsfalle“.
Philipp Greifenstein ist freier Journalist und Gründer sowie Redakteur des Magazins für Kirche, Politik und Kultur Die Eule (https://eulemagazin.de). Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören neben der aktuellen Kirchen- und Religionspolitik die Digitalisierung der Kirchen und das Themenfeld Rechtsradikalismus und Kirchen.
Alexander Lasch ist seit 2017 Professor für Germanistische Linguistik und Sprachgeschichte and der Technischen Universität Dresden. In Forschung und Lehre setzt er sich neben anderen Fragen auch mit dem Zusammenhang von Sprache und Religion auseinander. Im Moment unterstützt er im Kontext der Forschungen zur Herrnhuter Brüdergemeine die Entwicklung inter- und transdisziplinärer Projekte.
Diana Matut ist promovierte Judaistin und lehrt Jüdische Studien, Jiddisch und Jüdische Musik an der Universität Halle-Wittenberg und am Oxford Centre for Hebrew and Jewish Studies. Als Wissenschaftlerin hat sie sich der Erforschung der nahezu vergessenen westjiddischen Kultur und Sprache verschrieben, als Künstlerin der jiddischen Musik der Renaissance und des Barock.

Kosten
Die Tagungskosten betragen regulär 130,00 EUR pro Person im Doppelzimmer und 135,00 EUR im Einzelzimmer. Junge Menschen in Ausbildung oder Studium zahlen 80,00 EUR im Doppelzimmer und 100,00 EUR im Einzelzimmer. Auf vorherige schriftliche Anfrage hin ist eine Ermäßigung für Personen mit geringem Einkommen möglich. In den Tagungskosten sind zwei Übernachtungen mit Vollpension sowie ein Tagungsbeitrag enthalten.

Anmeldung
Ihre Anmeldung ist über die Webseite, per E-Mail oder Telefon möglich. Ansprechpartnerin ist Frau Kerstin Dreyer: akademie@evlks.de oder 0351 – 8124 319. Sie erhalten eine schriftliche Anmeldebestätigung.

Tagungsort
Klosterhof St. Afra, Freiheit 16, 01662 Meißen

Förderung
Die Tagung wird durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) sowie von der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen gefördert. Die Evangelische Akademie Sachsen ist Mitglied der Evangelischen Akademien in Deutschland e. V. (EAD).


Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
24. Mai 2022

Menschwerdung Gottes – Gottwerdung des Menschen?

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„Göttlichkeit, Unsterblichkeit und Glück“ – so heißen nach dem Israelischen Historiker Yuval Noah Harari die Leitgedanken für die Zukunft der Menschheit. Sie bestimmen nach seiner Auffassung den Weg vom Homo sapiens zur neuen Gattung des Homo deus. Gentechnologie und Digitalisierung gelten als die maßgeblichen Treiber für diesen Paradigmenwechsel. Wie plausibel ist diese Zukunftsvision? Und wie verhält sie sich zu dem Grundgedanken des christlichen Glaubens, dass Gott Mensch wurde und den Menschen von der Anmaßung befreit, wie Gott sein zu wollen?

Diskussionspartner
Prof. Dr. Birgit Beck und Anna-Nicole Heinrich, Präses der Synode der EKD

Moderation
Reinhard Bingener, Redakteur FAZ

Ort
Aula und Universitätskirche St. Pauli
im Paulinum, Uni-Campus, Augustusplatz 10, 04109 Leipzig

Anmeldung
presse@eva-leipzig.de
Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich

Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
24. Mai 2022
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Ukrainekrieg und Welternährung

Online-Veranstaltung
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Der Krieg Russlands gegen die Ukraine bringt unermessliches Leid über die Menschen im Land. Die Folgen des Krieges könnten bald weltweit zu spüren sein: die Sorge um die weltweite Nahrungsversorgung wächst. Die Ukraine und Russland gehören zu den größten Exporteuren von Weizen, Sonnenblumenöl, Mais, Gerste und anderen Grundnahrungsmitteln. Durch den Angriffskrieg Russlands sind Aussaat und Ernte gefährdet und Produktionsausfälle wahrscheinlich. Schäden an Infrastrukturen wie Bahnlinien und durch die russische Seeblockade gesperrte Häfen ermöglichen nur geringe Exporte aus der Ukraine. Darüber hinaus ist der Export verschiedener Düngemittel wie Kalium und Nitrat aus Russland und Weißrussland aufgrund von Ausfuhrbeschränkungen zurückgegangen. Beide Länder sind wichtige Exporteure von Düngemitteln, und durch die Unterbrechung der Düngemittelausfuhr sind die Produktionskosten für verschiedene Lebensmittel international gestiegen.
Bereits infolge der Corona-Pandemie sind die Preise für Grundnahrungsmittel erheblich gestiegen und haben auch vor dem Hintergrund von Dürren und Kriegen zu steigenden Nahrungsmittelpreisen in Nordafrika und anderen Teilen der Welt geführt. Der Krieg gegen die Ukraine treibt Nahrungs- und Energiepreise weiter in die Höhe, was gerade die einkommensschwachen Menschen in Afrika und Asien hart trifft. Auch wegen der Kosten der Pandemie fehlt vielen Ländern die finanzielle Ausstattung, um etwa durch Subventionen auf die Notlage zu reagieren. Steigende Weltmarktpreise sind auch für internationale Hilfsprogramme wie das World Food Programm der FAO eine Herausforderung.
In einer Online-Veranstaltung wollen wir auf den Ukrainekrieg und seine Auswirkungen auf Versorgungslagen auf den Weltagrarmärkten blicken. Wie wirkt sich der Ukrainekrieg auf die globale Nahrungsmittelversorgung aus? Muss mit Hungersnöten gerechnet werden? Wie kann die Ernährungssicherheit verbessert werden? Wir laden ein zu Vortrag und Gespräch von und mit dem Agrarökonomen Dr. Tinoush Jamali Jaghdani vom Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) in Halle (Saale).

Referent
Dr. Tinoush Jamali Jaghdani
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Agrarmärkte, Agrarvermarktung und Weltagrarhandel am Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) in Halle/Saale. Seine Arbeitsschwerpunkte beinhalten u.a. Preisvolatilität bei Nahrungsmitteln und Lebensmittel-Lieferketten. Herr Jaghdani hat Beratungsprojekte für die Weltbank im Iran, die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) der Vereinten Nationen in der Türkei durchgeführt. Er hat am Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung der Georg-August-Universität Göttingen promoviert und war dort als PostDoc tätig.

Moderation
Christoph Boosen
Sächsische Entwicklungspolitische Bildungstage (SEBIT)
Dr. Julia Gerlach Evangelische Akademie Sachsen


Technik
Die Online-Veranstaltung wird mithilfe der Videokonferenzsoftware Zoom durchgeführt. Sie können Zoom vorab auf Ihrem Gerät testen. Den Zugangslink übersenden wir Ihnen zeitnah zum Termin per E-Mail. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an uns.

Kooperation
Die Online-Veranstaltung ist eine Kooperation der Sächsischen Entwicklungspolitischen Bildungstage (SEBIT) und der Evangelischen Akademie Sachsen.

Anmeldung
Kerstin Dreyer akademie@evlks.de

Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
25. Mai 2022
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30 Jahre Landesverfassung des Freistaates Sachsen

Dresden-Neustadt Dreikönigskirche / Haus der Kirche
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Die sächsische Landesverfassung wurde in einer Kirche beschlossen.Demokratinnen und Demokraten fanden Herberge in der Dreikönigskirche Dresden. Die Landesverfassung spricht in ihrer Präambel auf die friedliche Revolution und den konziliaren Prozess an und beschreibt den Staatsaufbau sowie ausgeprägt Umwelt- und Naturschutz, Grund- und Menschrechte. Diese Verfassung ist Prüfstein für die sächsische Gesetzgebung. Der Beitrag der Kirchen zur ethischen Urteilsbildung, sichtbar im Verfassungstext, wird gleichfalls angesprochen. 30 Jahre später befindet sich der Freistaat in einer gesellschaftlichen Situation mit intensiven Debatten zur Generationengerechtigkeit, sozialen Gerechtigkeit, Demokratieskepsis und eingebettet in die globalen Auswirkungen des Klimawandels und des Angriffskrieges auf die Ukraine. Der aktuelle Koalitionsvertrag benennt das Vorhaben einer Ergänzung. Wie verzahnen sich die sächsische Verfassung und die aktuellen Herausforderungen?

Gesprächspartner*innen und Impulsbeiträge
Martin Modschiedler, Mitglied im Ausschuss für Verfassung und Recht, Demokratie, Europa und Gleichstellung des Sächsischen Landtages
Dr. Martin Böttger, Mitautor der Sächsischen Landesverfassung
Elke Urban, Mitautorin Gohrischer Entwurf der Sächsischen Landesverfassung
Pfr. Stephan Bickhardt, Direktor der Evangelischen Akademie Sachsen
Christian Kurzke, Studienleiter Jugend, Evangelische Akademie Sachsen

Veranstaltungsort
Dreikönigskirche – Haus der Kirche in Dresden
Hauptstraße 23, 01097 Dresden
Werner-Juza-Raum / 14 bis 16 Uhr.

Anmeldung
Wir bitten um Anmeldung per Email oder telefonisch. Ihre Ansprechpartnerin ist Sabine Laake, Tagungssekretärin, akademie@evlks.de oder 0351/8124315. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung.

Kosten
Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
01. Jun 2022
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wehrhaft – wertvoll / Politische Jugendbildung in Kriegs- und Krisenzeiten

Online-Veranstaltung
Zur Veranstaltung/Anmeldung
Der russische Krieg gegen die Ukraine. Die Infragestellung der pluralen Demokratien durch autoritäre Akteure im Innern und von Außen. Die näher rückende Klimakatastrophe. Die disruptive Kraft der Digitalisierung. All diese aktuellen politischen Entwicklungen lassen neue Fragen an die politische Jugendbildung und die Jugendarbeit entstehen.
So stark wie selten zuvor wird unser demokratisches Selbstverständnis herausgefordert. Gerade junge Menschen erleben durch die Gleichzeitigkeit fundamentaler Krisen Verunsicherung und benötigen professionelle Orientierung. Fachkräfte der Jugendarbeit sind aufgefordert, ihre professionelle Rolle zu reflektieren und ihre Angebote weiterzuentwickeln.
Wie können wir Haltung und Empowerment in der politischen Bildung stärken? Welche pädagogischen und didaktischen Ansätze sind erfolgversprechend, um die Handlungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen zu stärken? Welche Formate stärken den Zusammenhalt in Vielfalt? Wie können sich Demokratien in Kriegs- und Krisenzeiten verteidigen und handeln, ohne ihre eigenen Werte zu verraten? Wie lassen sich Kriegsfolgen für unsere eigene Gesellschaft in der Arbeit mit jungen Menschen diskutieren?
Letztlich münden diese Überlegungen in die Frage nach möglicherweise notwendigen Änderungen im Selbstverständnis und den Intentionen politischer Bildung im Zusammenhang mit einer wehrhaften Demokratie.
Es braucht persönliche und professionelle Reflexion, eine Sprachfähigkeit, Motivation, persönliche Kompetenz und fachliche Expertise.
Mit diesem Barcamp wollen wir Raum und Zeit zur Verfügung stellen, die aktuelle Situation einzuordnen und miteinander zu diskutieren. Zudem sollen und können interessante, hilfreiche und womöglich auch bereits erprobte Konzepte der gesellschaftspolitischen Jugendbildung vorgestellt werden. Eingeladen sind Fachkräfte und interessierte aus allen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe.

Impulsgespräch mit
o Arnd Henze, Journalist und Mitglied der EKD-Synode
o Ole Jantschek, Bundestutor für politische Jugendbildung / Pädagogischer Leiter, Ev. Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung
o Dr.‘in Ekaterina Makhotina, Universität Bonn, Institut für Geschichtswissenschaft, Osteuropäische Geschichte
o Ljudmyla Melnyk, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Europäische Politik e.V., Berlin
o Marina Weisband, Diplompsychologin und Expertin für digitale Partizipation und Bildung, Autorin, geb. in der Ukraine

Kosten:
Ihre Teilnahme ist kostenlos.
Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
03. Jun 2022
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Ukrainekrieg: Hintergründe und Auswirkungen

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Seit dem 24. Februar 2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Aus vielen Teilen des Landes werden Militäraktionen gemeldet. Neben der Einnahme von Städten und strategischen Zielen geht die russische Armee gezielt gegen Zivilisten und zivile Einrichtungen vor. Wohngebiete, Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten, ja sogar einzelne Zivilisten geraten unter Beschuss. Die ukrainische Armee und Freiwillige versuchen nach Kräften, die Invasion abzuwehren. Menschen leiden, müssen fliehen, um ihr Leben fürchten, Menschen sterben. Er herrscht Krieg in der Ukraine – Krieg in Europa. Für die meisten Menschen hierzulande kam der Krieg überraschend und ist noch immer kaum vorstellbar.
Die Veranstaltung beleuchtet Hintergründe und Auswirkungen des Krieges. Sie wirft Schlaglichter auf politische Entwicklungen in Russland und in der Ukraine nach dem Zerfall der Sowjetunion und skizziert die weitreichenden Folgen des Angriffskrieges für die Ukraine und Russland, Europa und die Weltgemeinschaft. Nach einem einführenden Vortrag sind alle Teilnehmer zum Austausch eingeladen.


Referentin
Dr. Julia Gerlach
ist Politikwissenschaftlerin mit einem Regionalfokus auf das östliche Europa und seit 2017 Studienleiterin für Demokratie, Wirtschaft und Soziales an der Evangelischen Akademie Sachsen. Berufliche Stationen u.a. am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin, am Aleksanteri Institut der Universität Helsinki, am Moskauer Staatlichen Institut für Internationale Beziehungen (MGIMO) und an der Staatlichen Agraruniversität Bila Zerkwa/Ukraine.

Kooperation
Die Veranstaltung wird als Kooperation der Volkshochschule des Landkreises Meißen mit der Evangelischen Akademie Sachsen durchgeführt.

Anmeldung und Teilnahmegebühr
Bitte melden Sie sich über die Webseite der Volkshochschule des Landkreises Meißen (https://www.vhs-lkmeissen.de/programm/gesellschaft.html/kurs/530-C-22A155001/t/ukrainekrieg-hintergruende-und-auswirkungen-vortrag-und-gespraechsrunde) oder telefonisch unter 0351 8304788 an. Die Teilnahmegebühr beträgt 6,- EUR, zu zahlen an die Volkshochschule des Landkreises Meißen.

Veranstaltungsort
Volkshochschule im Landkreis Meißen e. V.
Geschäftsstelle Radebeul
DIREKT IM EHEM. BAHNHOF RADEBEUL OST
Sidonienstraße 1 a
01445 Radebeul


Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
08. Jun 2022
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Evangelischer Salon mit dem ehemaligen Landesbischof Jochen Bohl

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Die Evangelische Akademie Sachsen und die Evangelische Verlagsanstalt Leipzig empfangen Jochen Bohl, Landesbischof i. R., im Salon. Landesbischof i. R. Jochen Bohl befragt sich und seine Kirche, die er schlicht als ,,Kirche im Wandel“ bezeichnet. Sein Buch ,,Was nun?!“ ist eine nüchterne und klare Programmansage für die Zukunft. Die Rolle der Theologie als öffentliche Theologie, die Kirche mit ihrem Auftrag zu bilden und diakonisch tätig zu sein, wird in den Blick genommen. Zentral ist für Bohl das Amtsverständnis, nicht nur bezogen auf Pfarrerinnen und Pfarrer, sondern insbesondere auch auf ein erweitertes Verständnis der Gemeindepädagogik. Ein Dialog auf Augenhöhe soll möglich sein. Werte, Überzeugungen, gewachsene Haltungen und christlicher Glaube kommen zur Sprache. In einem geschützten Raum können die Teilnehmenden Fragen und Problemstellungen aufwerfen. Auf der Basis von Artikel 1 (2) der bundesdeutschen Verfassung wird von Gemeinschaft, Frieden und Gerechtigkeit in der Welt zu reden sein.

Moderation:
Das Gespräch führen Verlagsleiterin Dr. Annette Weidhas und Akademiedirektor Stephan Bickhardt

Veranstaltungsort:
Die Veranstaltung findet am 8. Juni 2022 von 18 bis 20:30 Uhr in der Evangelische Verlagsanstalt Leipzig, Blumenstraße 76 statt. Einlass ist ab 17:45 Uhr

Anmeldung:
Wir bitten um Anmeldung per Email oder telefonisch bis zum 29. Mai 2022. Ihre Ansprechpartnerin ist Sabine Laake, Tagungssekretärin, akademie@evlks.de oder 0351/8124315. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
12. Jun 2022
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Meißner Literaturfest I Internationale Bühne I Freiheit 7
„Seid ihr bereit?“

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Prosa und Lyrik von Serhij Zhadan

Gelesen von Kerstin Schimmel

Kooperation: Evangelische Akademie Sachsen, Kirchgemeinde St. Afra Meißen

Veranstaltungsort: Garten der Afranischen Pfarre, Freiheit 7


Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
13. Jun 2022 - 14. Jun 2022

Vorhersehbar – Veränderbar

Online-Veranstaltung
Zur Veranstaltung/Anmeldung
Die Folgen der Pandemie für junge Menschen und die Handlungsfelder der Kinder- und Jugendhilfe waren mindestens absehbar, denn sie stehen in konkretem Bezug zur Sozial- wie auch Kinder- und Jugendpolitik: viele während der Pandemie festgestellten Herausforderungen basierten auf Problemlagen, die bereits vor der Pandemie bekannt waren. Was haben unsere Gesellschaft und die relevanten Akteure gelernt? Wo wird bereits nachgesteuert? In welchen Bereichen besteht weiterhin die Gefahr sich verfestigender problematischer Lebenslagen und herausfordernden Situationen in den Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe? Welche Erfahrungen und Lösungsansätze haben kirchliche Träger einzubringen?

Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen