Veranstaltungen

24. Jun 2021
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Wolfram Malte-Fues liest

Dresden Stadtmuseum
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Kosten:
Eintritt 6,00€, ermäßigt 4,00€
Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
25. Jun 2021 - 27. Jun 2021
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RAUMklang – KLANGraum

Meißen Dom
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Dieses Seminar lädt dazu ein, den sakralen Raum des Meißner Domes auf eine ganz eigene Weise zu erleben: in Stille, durch Klang, Poesie, Gebet und Gesang. Momente des eigenen Erlebens und Entdeckens wechseln sich ab mit gemeinsamem Singen und kurzen Führungen zu Bau und Geschichte des Doms.
Durch das intensive Erleben des gebauten Raumes, wollen wir uns auch dem eigenen inneren Raum nähern und die tiefe, durch Jahrhunderte geprägte, Spiritualität des Meißner Doms erleben. Wir nutzen vor allem die Zeiten, in denen der Dom für die Öffentlichkeit geschlossen ist.

Mit der Mezzosopranistin und Gesangslehrerin Edith Maria Breuer, der Kirchenführerin und Spurensucherin Anja Graul und dem Bildhauer und Musiker Reinhard Pontius.

Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
09. Jul 2021 - 12. Jul 2021
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Schreibwerkstatt unterwegs: Landpartie

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Der Mann trägt einen stattlichen Bauch, Zylinder und Wanderstock, sie einen Sonnenschirm und eine Schute auf dem Kopf, im Hintergrund trippeln fröhlich die Kinder. Carl Spitzwegs Bild „Der Sonntagsausflug“ überspitzte schon zur Zeit des Biedermeier die damals so beliebte Landpartie. Die Verklärung des Landlebens als das Gute, Wahre, Schöne ist ein bürgerliches Produkt des 18. Jahrhunderts. Heute erleben wir vor allem im Osten Deutschlands eine dramatische Landflucht. Die, die bleiben, sehen sich oft mit handfesten Problemen konfrontiert: mangelnde Arbeitsplätze, schwindende Infrastruktur, kaum Perspektiven für die junge Generation, der Spielen im Garten eben nicht mehr reicht. Juli Zeh konstatiert, dass die größten gesellschaftlichen Konflikte unserer Zeit zwischen Land- und Stadtbevölkerung ausgetragen werden. Wir wollen auf dieser „Landpartie“ das Leben im Kohrener Land kennenlernen und im regen Austausch Probleme und Chancen ausloten, ländliche Identitäten erkunden und Utopien entwerfen: Stell Dir vor, es kehrte nicht nur die Kirche ins Dorf zurück … .

Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
28. Aug 2021 - 04. Sep 2021

Im Land der „singenden Revolution“

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Im Juni 1988 trafen sich Tausende an der Sängerbühne der Hauptstadt Tallinn, um Lieder für die Unabhängigkeit zu singen. Im September waren es dann bereits 300.000 Esten, die die verbotene Nationalhymne anstimmten – zwei Jahre später erklärte sich Estland dann für unabhängig. Das kleine Land mit nur 1,3 Millionen Einwohnern blickt auf eine bewegte Geschichte unter vielerlei Herren zurück: Dänen, Schweden, Deutsche und Russen lösten sich seit dem 13. Jahrhundert bei der Herrschaft über das baltische Land ab. Und da man nie wissen konnte, ob sich vielleicht morgen wieder alles ändert, galt den Menschen dort der pragmatische Leitsatz: „Glück findest du nur in der Gegenwart“. Von Tallinn nach Narwa, über Tartu bis zur Insel Saaremaa werden wir das Land bereisen und durch Begegnungen sowie Lesungen und Vorträge von Dr. Hans-Christian Trepte näher kennen lernen.

ACHTUNG: Termin noch unter Vorbehalt

Veranstalter:
Evangelische Akademie Meißen
17. Sep 2021

Heimat süß-sauer

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In der Heimat kennt man sich aus, da ist alles stabil und verständlich – sie könnte so schön sein, wenn alle an der Idylle mitarbeiten würden, aber da sind die Zugereisten, die einheimischen Querköpfe, die unbelehrbaren Jungen, die Allwissenden Alten und vor allem die, die ihre Vorgärten nicht pflegen. Mal ernst, mal heiter werden sich Sylvia Eggert, Steffi Robak, Kerstin Schimmel und Gundula Sell in ihren Lesungen mit dem Phänomen Heimat befassen.

Veranstaltungsort: Geschäfte rund um den Wilsdruffer Marktplatz
Kooperationspartner: Bücherstube Siegemund, Stadtverein Wilsdruff e.V.

Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
23. Sep 2021 - 29. Sep 2021
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Kathrin Schmidt liest

Dresden Stadtmuseum
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Kosten:
Eintritt 6,00€, ermäßigt 4,00€
Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
24. Sep 2021 - 26. Sep 2021
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„Bilder bedeuten alles im Anfang“

Meißen Klosterhof St. Afra
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„Wer bin ich und wenn ja, wie viele?“, lautete ein Buchtitel des Philosophen Richard David Precht. Die Frage nach der Identität – der eigenen wie der der Anderen – hat in den letzten Jahren noch zugenommen: Nicht nur durch die Menschen, die vor allem 2015 Zuflucht vor Krieg und Gewalt in Deutschland gesucht haben, sondern in ganz besonderem Maße auch durch die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen im eigenen Umfeld. Die eigenen Wurzeln werden gesucht und an vermeintlich sicheren Begriffen wie Heimat, Sprache, Werte, Glaube, Geschlecht usw. festgemacht. Die Tagung will nach Identität(en) im Spannungsfeld zwischen enger Aus- und Eingrenzung sowie Globalisierung und Offenheit fragen. Dabei soll es aus unterschiedlichen Blickwinkeln um die Frage der Vorannahmen und Einordnungen des Gegenübers und sich selbst gehen. Warum und unter welchen Einflüssen tendieren wir wann wohin? Und was macht das mit uns selbst? Was eint, was trennt, was macht Identitäten aus? Wie werden sie auf Dauer gestellt, wie, warum und wodurch sind sie veränderbar?
Die Tagung ist Auftakt eines Werkstattprojektes, das die Ausstellung „Bild und Identität“ der Staatlichen Schlösser, Burgen, Gärten gGmbH in der Albrechtsburg Meissen begleiten wird.

Kooperation: Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden; Lehrstuhl Wirtschafts- und Sozialgeschichte der TU Dresden; Staatliche Schlösser, Burgen, Gärten Sachsen gGmbH; Albrechtsburg Meissen; Planungsgruppe „Freiheit 16“
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Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
11. Okt 2021
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Dorothee Elmiger liest: „Aus der Zuckerfabrik“

Dresden Stadtmuseum
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Dorothee Elmiger folgt den Spuren des Geldes und des Verlangens durch die Jahrhunderte und die Weltgegenden. Sie entwirft Biografien von Mystikerinnen, Unersättlichen, Spielern, Orgiastinnen und Kolonialisten, protokolliert Träume und Fälle von Ekstase und Wahnsinn. „Aus der Zuckerfabrik“ ist die Geschichte einer Recherche, ein Journal voller Beobachtungen, Befragungen und Ermittlungen. Ein Text, der den Blick öffnet für die Komplexität dieser Welt. „Dorothee Elmiger gelingt es, die brennenden Zeitfragen in eine poetische Prosa umzusetzen, die einen in der literarischen Welt neuen, unerhörten Klang anschlägt.“ Mit diesen Worten begründete der Autor und Juror Reto Hänny, warum seine Wahl für den Erich-Fried-Preis 2015 auf Dorothee Elmiger fiel. Tatsächlich hat diese Autorin mit ihren bislang drei Büchern einen unverwechselbar eigenen Ton in die deutschsprachige Gegenwartsliteratur gebracht.
Die Lesung wird gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

Team: Axel Helbig, Literarische Arena e.V.; Richard Stratenschulte, Städtische Museen Dresden; Dr. Kerstin Schimmel, Ev. Akademie Sachsen

Kosten:
Eintritt: 6 € / ermäßigt 4 €
Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
12. Okt 2021
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Zsuzsanna Gahse liest: „Schon bald“

Dresden Stadtmuseum
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Zsuzsanna Gahses Muttersprache ist das Ungarische. Nach dem Ungarnaufstand 1956 floh die Familie in den Westen. In Wien und später in Kassel eignete sie sich die deutsche Sprache an und veröffentlichte ab 1969 literarische Texte und begann einige Jahre später, ermuntert durch ihren Mentor Helmut Heißenbüttel, mit ihrer Übersetzungstätigkeit. Inzwischen wurde sie vielfach ausgezeichnet und erhielt u.a. den Aspekte-Literaturpreis, den Italo-Svevo-Preis sowie den Schweizer Literaturpreis. In ihrem aktuellen Buch steht „Schon bald“ ein Aufbruch zu etwas Neuem an und während die Wohnung sich leert, stellt ein altes Paar sich die Frage nach dem was bleibt, wenn man sein bisheriges Leben hinter sich lässt. Es geht um Abschied und Aufbruch und um Entrümpelung, die sich nicht nur auf die Nussbaummöbel, sondern auch auf Lebensgeschichten und Träume bezieht – und es geht darum, die Leere wieder zu füllen.

Team: Axel Helbig, Literarische Arena e.V.; Richard Stratenschulte, Städtische Museen Dresden; Dr. Kerstin Schimmel, Ev. Akademie Sachsen

Kosten:
Eintritt: 6 € / ermäßigt 4 €
Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen
13. Okt 2021
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Francesco Micieli liest: „Vom Verschwinden der Cousine“

Dresden Stadtmuseum
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Francesco Micielis Erzählung ist ein poetisches und zugleich trauriges Buch. Beschrieben wird der schwer erklärliche Verlust eines Menschen, der ein Teil des eigenen Ichs gewesen zu sein schien. Der Erzähler und seine etwas ältere Cousine – bereits Mutter zweier Kinder – gehören der aussterbenden italo-albanischen Minderheit der Arbreshë an. – „Wir trugen nicht nur unser eigenes Verschwinden in uns, sondern bereits das Verschwinden von Generationen.“ – Mit der Cousine konnte er die verlorene Muttersprache sprechen, die Mythen der Kindheit aufleben lassen. Zugleich waren beide so schweizerisch geworden, „wie es nur Menschen werden konnten, die aus einem anderen Land stammen.“ Im Text werden dafür sprachlich eindringliche Bilder heraufbeschworen. Micielis neues Buch ist voller Schönheit der Gedanken und der Sprache. Voller Probleme, die mitten ins Herz und ins Hirn treffen. Ein wirklich großes Buch, das sich nicht vordrängt und trotzdem ankommt.
Die Lesung wird gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

Team: Axel Helbig, Literarische Arena e.V.; Richard Stratenschulte, Städtische Museen Dresden; Dr. Kerstin Schimmel, Ev. Akademie Sachsen

Kosten:
Eintritt: 6 € / ermäßigt 4 €
Veranstalter:
Evangelische Akademie Sachsen