online Veranstaltung: Zwischen Erinnerung und Leugnung: 25 Jahre Völkermord von Srebrenica

30. Jun 2020
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Online-Veranstaltung
Srebrenica steht für das größte Verbrechen gegen die
Menschlichkeit in Europa seit Ende des Zweiten Weltkriegs.
Im Bosnienkrieg (1992-1995) eroberten Einheiten
der bosnischen Serben im Juli 1995 die Stadt. Trotz Stationierung
von Friedenstruppen der Vereinten Nationen wurden
tausende bosniakische Männer verschleppt und in
der Umgebung von Srebrenica ermordet. Mehr als 8.300
Menschenleben wurden ausgelöscht, das Schicksal von
Hunderten ist bis heute ungeklärt. Der Internationale
Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien sowie der
Internationale Gerichtshof stuften die Massaker als Völkermord
ein. Während die juristische Aufarbeitung weitgehend
abgeschlossen ist, bleiben die gesellschaftliche
Aufarbeitung der Ereignisse und der Umgang mit ihnen
weiterhin Schauplatz von Auseinandersetzungen.
Im Jahre 2003 wurde in Potocˇari ein Gedenkfriedhof eingeweiht,
auf dem tausende Opfer beigesetzt wurden. Inzwischen
beherbergt der Ort auch eine staatliche Gedenkstätte,
das Srebrenica Genocide Memorial Center. Seine
Mission beinhaltet die Aufarbeitung und Dokumentation
der Vergangenheit für eine breite, auch internationale Öffentlichkeit
sowie einen Dialog in die Gesellschaft.

Die online-Veranstaltung ist eine Kooperation der Evangelischen
Akademie Meißen sowie der Konrad-Adenauer-Stiftung,
Auslandsbüro Bosnien und Herzegowina und Politisches
Bildungsforum Sachsen.

Kosten:
kostenfrei
Veranstalter:
Evangelische Akademie Meißen
Telefon:


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