Nachrichten

Veranstaltungsort: Dresden Stadtmuseum

25. Okt 2022

Patrick Wilden – „Schreibers Ort“

Dresden Stadtmuseum
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2016 durfte Patrick Wilden einige Monate in Jagniątków (früher Agnetendorf) im dortigen Gerhart-Hauptmann-Haus verbringen. Die Villa Wiesenstein am Rande des Riesengebirges war von 1901 bis 1946 Hauptmanns Ort des Schreibens. Wilden wandelt in den ausgetretenen Spuren des großen Dichters, bewohnt dessen paradiesischen Zufluchtsort im Wald und lässt sich von der „schlesischen Nachtigall“ inspirieren. Nun liegt mit „Schreibers Ort“ sein zweiter Gedichtband vor, der mit seiner wunderbaren Sprache Lust auf Gedichte macht.
Ort: Stadtmuseum Dresden (Landhaus), Wilsdruffer Straße 2, 01067 Dresden (Eingang Landhausstraße)
Kooperation: Axel Helbig (Literarische Arena e.V.), Richard Stratenschulte (Stadtmuseum / Städtische Galerie Dresden), Dr. Kerstin Schimmel (Ev. Akademie Sachsen)
Tagungsnummer: 22-330

11. Mär 2022

Lesung im Landhaus – Michal Hvorecký liest aus seinem Roman „Tahiti. Utopia“

Dresden Stadtmuseum
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11. März 2022, 19 Uhr
Michal Hvorecký liest aus seinem Roman „Tahiti. Utopia“
Moderation: Dr. Hans-Christian Trepte

Ort: Stadtmuseum Dresden (Landhaus)
Wilsdruffer Straße 2, 01067 Dresden
(Eingang Landhausstraße)
Eintritt 6 € / 4 € (ermäßigt)
[Kooperation von: Literarische Arena e.V., Evangelische Akademie Sachsen und Museen der Stadt Dresden]

Wir bitten um Anmeldung unter: kerstin.dreyer@evlks.de

Es gelten die jeweils aktuellen Coronaverordnungen / 2-G-Regel, Stand 23.02.2022

12. Mai 2022

Charlotte Van den Broeck – „Nachtdrift“

Dresden Stadtmuseum
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Der Dichterin und Essayistin aus Flandern ist mit „Nachtdrift“ ein dicht komponierter Gedichtband gelungen, den das immer wiederkehrende Thema der gescheiterten Liebe wie ein roter Faden zusammenhält. Beim wiederholten Lesen entfalten die Gedichte immer neue Bedeutungen. Diese Poesie ist genau, wohlklingend, abenteuerlustig – und sehr authentisch. Da die Einzelgedichte keine isolierten Kompositionen darstellen, sondern in Beziehung treten zu den anderen Texten, kommt man lesend in einen Flow. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Eine melancholische Ungeduld, die Weigerung zu akzeptieren, dass alles so ist, wie es ist, durchzieht diesen Band.
Patrick Wilden stellt Charlotte Van den Broeck und ihren Übersetzer Stefan Wieczorek vor.
Die Lesung wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.

Ort: Landhaus Dresden, Wilsdruffer Straße 2 (Eingang Landhausstraße), 01067 Dresden

Eintritt: 6 € / 4 € (ermäßigt)

Kooperation: Stadtmuseum / Städtische Galerie Dresden (Richard Stratenschulte), Literarische Arena e.V. (Axel Helbig), Ev. Akademie Sachsen (Dr. Kerstin Schimmel)

Kontakt / Anmeldung: 0351-8124319, kerstin.dreyer@evlks.de

Es gelten die zum Veranstaltungszeitpunkt jeweils gültigen Corona-Bestimmungen

21. Jun 2022

Zsuzsanna Gahse – „Bergisch teils farblos“

Dresden Stadtmuseum
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„Kaum zu fassen, wie unterschiedlich Berge betrachtet werden. Investitionsmöglichkeiten, Urlaubsregionen, Jagdgebiete, Regionen für Klettertouren zum Himmel hinauf …“, notiert die Ich-Erzählerin in eine ihrer Mappen. Unterwegs in nicht nur freundlichen Alpengegenden sammelt sie in unterschiedlichen Hotels und Berghütten Porträts von Besuchern und den heimischen Gastgebern. Öfters ist sie auch mit Freunden unterwegs, die ihr Interesse für Speisen, Sprachen und deren topografische Zusammenhänge teilen. Sie sammeln Farben, suchen sogar nach Farblosigkeiten und entwickeln die Idee eines begehbaren Tagebuchs. Nach und nach tauchen weitere Gebirge auf, unter anderem das Uralgebirge oder die Guayana-Region und auch die Berge aus Literatur und Kunst sind mit von der Partie. In über 500 Aufzeichnungen entsteht eine vielfache Typologie des „Bergischen“.
Die Lesung wird durch die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia gefördert.

Ort: Landhaus Dresden, Wilsdruffer Straße 2 (Eingang Landhausstraße), 01067 Dresden

Eintritt: 6 € / 4 € (ermäßigt)

Kooperation: Stadtmuseum / Städtische Galerie Dresden (Richard Stratenschulte), Literarische Arena e.V. (Axel Helbig), Ev. Akademie Sachsen (Dr. Kerstin Schimmel)

Kontakt / Anmeldung: 0351-8124319, kerstin.dreyer@evlks.de

Es gelten die zum Veranstaltungszeitpunkt jeweils gültigen Corona-Bestimmungen


14. Jun 2022

Julia Weber – „Immer ist alles schön“

Dresden Stadtmuseum
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Anais liebt ihre Mutter, sie liebt ihren Bruder Bruno und insgeheim auch Peter aus der Schule. Die Mutter sagt, das Leben sei eine Wucht, und dass sie gerne noch ein Glas Wein hätte. Denn es hält ihren Sehnsüchten nicht stand, das Leben, und die Männer halten ihrer Liebe nicht stand. Das Tanzen, das sie liebt, ist zum Tanz an der Stange, vor den Männern geworden. Es ist nicht einfach, so ein Leben zu leben, sagt die Mutter, darum will sie noch ein Glas. Anais und Bruno versuchen sich und die Mutter zu schützen vor der Außenwelt, die in Gestalt von Mutters Männern mit Haaren auf der Brust in der Küche steht. „Immer ist alles schön“ ist ein komisch-trauriger Roman, der mit leisem Humor eine eindrückliche Geschichte erzählt: von scheiternder Lebensfreude in einer geordneten Welt und davon, wie zwei Kinder versuchen, ihre eigene Logik dagegenzusetzen.
Die Lesung wird durch die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia gefördert.

Ort: Landhaus Dresden, Wilsdruffer Straße 2 (Eingang Landhausstraße), 01067 Dresden

Eintritt: 6 € / 4 € (ermäßigt)

Kooperation: Stadtmuseum / Städtische Galerie Dresden (Richard Stratenschulte), Literarische Arena e.V. (Axel Helbig), Ev. Akademie Sachsen (Dr. Kerstin Schimmel)

Kontakt / Anmeldung: 0351-8124319, kerstin.dreyer@evlks.de

Es gelten die zum Veranstaltungszeitpunkt jeweils gültigen Corona-Bestimmungen




28. Apr 2022

Catalin Dorian Florescu – „Der Feuerturm“

Dresden Stadtmuseum
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Als er 1892 errichtet wird, ist der Feuerturm von Bukarest das höchste Gebäude der Stadt. 1989, beim Aufstand gegen die kommunistische Diktatur, ist er es längst nicht mehr, aber er war Zeuge eines ereignisreichen Jahrhunderts. Victor Stoica, der Ich-Erzähler dieses Romans, dessen Familie seit Generationen Feuerwehrmänner stellt und beim Turm lebt, ist der erste, der mit dieser Tradition bricht. Aber sein Leben, das von einem tückischen Verrat gebrandmarkt ist, steht doch ganz im Zeichen des Turms… . Victor, Opfer der Repression, erlebt 1989 wider Erwarten, dass es möglich ist, auf Freiheit und Glück zu hoffen.
Mit leisem Humor, unbestechlich und doch immer von Hoffnung getragen, erzählt Catalin Dorian Florescu in seinem fesselnden Buch von den Wechselfällen der Geschichte, vom bunten und dann wieder traurigen Leben in der europäischen Metropole Bukarest.
Die Lesung wird durch die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia gefördert.

Ort: Landhaus Dresden, Wilsdruffer Straße 2 (Eingang Landhausstraße), 01067 Dresden

Eintritt: 6 € / 4 € (ermäßigt)

Kooperation: Stadtmuseum / Städtische Galerie Dresden (Richard Stratenschulte), Literarische Arena e.V. (Axel Helbig), Ev. Akademie Sachsen (Dr. Kerstin Schimmel)

Kontakt / Anmeldung: 0351-8124319, kerstin.dreyer@evlks.de

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22. Feb 2022

Lesungen im Landhaus: Wolfgang Hegewald – „Tagessätze. Roman eines Jahres“

Dresden Stadtmuseum
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Wolfgang Hegewald ist ein Meister des Aberwitzes und der magischen Genauigkeit. Er wendet die Dinge, die er beobachtet, um und um, destilliert aus dem scheinbar Alltäglichen die abenteuerlichsten Bestandteile, setzt sie neu zusammen: Weltseitenblicke als Sprachkaleidoskop. So wird das Selbstverständliche plötzlich zu einem geheimnisvollen Ort des Schreckens oder existentieller Komik. „Ist das schon die Hölle oder noch das Fegefeuer“, fragt sich der Autor, der notiert, was ihm auf Reisen zwischen Hamburg und Helgoland, Neu-Ulm, Dresden und Rom geschieht und durch den Kopf geht. Um große und kleine Politik geht es, um Wahlen und Kunstakademien, um Gott und Grammatik, um Literatur und den zugehörigen Betrieb – und immer wieder um die Frage, ob wir begreifen, was wir gerade erleben. Hegewalds „Tagessätze“ enden mit einem „springenden Punkt“.

Ort: Landhaus Dresden, Wilsdruffer Straße 2 (Eingang Landhausstraße), 01067 Dresden

Eintritt: 6 € / 4 € (ermäßigt)

Kooperation: Stadtmuseum / Städtische Galerie Dresden (Richard Stratenschulte), Literarische Arena e.V. (Axel Helbig), Ev. Akademie Sachsen (Dr. Kerstin Schimmel)

Kontakt / Anmeldung: 0351-8124319, kerstin.dreyer@evlks.de

Es gelten die zum Veranstaltungszeitpunkt jeweils gültigen Corona-Bestimmungen.

21. Sep 2021

Lesung: Tamara Štajner

Dresden Stadtmuseum
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Die 33jährige Bratschistin und Autorin Tamara Štajner aus Wien ist eine rare Spezies in der deutschsprachigen Literaturszene. Professionelle Musiker*innen mit Doppelbegabung gibt es eher selten. Als Štajner ihre eigene Sprachfähigkeit entdeckt, entstehen neben dem Roman Schlupflöcher kraftvolle Gedichte, die lyrischen Versbau, Spoken-Word und musikalische Notation urbar machen, um daraus Texte zu schöpfen, die sich kaum auf dem Blatt halten lassen, sodass sie flüssig vom Papier in die laute Rezitation oder ins Video mit eigenem, durch die Bratsche verstärktes Sound-Design hinüberschlüpfen und auf Notenpapier aufgetragen von musikalischen Vortragshinweisen umzingelt sind.

Paul-Henri Campbell, deutsch-amerikanischer Autor, Übersetzer, Herausgeber und Theologe, wird Tamara Stajner vorstellen. Die Lesung moderiert der Dresdner Lyriker Patrick Wilden.

Eintritt 6 € / 4 € (ermäßigt)

Kooperation von: Literarische Arena e.V., Evangelische Akademie Sachsen und Museen der Stadt Dresden

Informationen/Kontakte: 0351-4887360

24. Jun 2021
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Wolfram Malte-Fues liest „Unsanfte Bilder“ und „Zweifel“

Dresden Stadtmuseum
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10. Jun 2021
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Kurt Drawert liest: “Dresden. Die zweite Zeit”

Dresden Stadtmuseum
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Fünfzig Jahre sind vergangen, seit er als Kind mit seiner Familie nach Dresden gezogen ist, das er 1985 wieder verlassen hat. Nun kehrt Kurt Drawert als Stadtschreiber dorthin zurück, wo die Mutter lebt, in eine Stadt, die ihm vertraut und doch ganz unvertraut ist.
Er ist auf der Suche nach etwas, von dem nur er weiß, dass es ihm fehlt.
Die Schönheit und die Wunden dieser Stadt, die Risse in der Familie und in der eigenen Biografie, das schwierige Verhältnis zum Vater und den Brüdern, die politisch aufgeladene Stimmung in Dresden, die offenen Fragen nach Tätern und Opfern, in der großen wie in der persönlichen Geschichte, und die Suche nach einer Sprache dafür, sind Themen und Motive in diesem – mit Witz und Feingefühl erzähltem – autobiografischen Roman.

Team: Axel Helbig, Literarische Arena e.V.; Richard Stratenschulte, Städtische Museen Dresden; Dr. Kerstin Schimmel, Ev. Akademie Sachsen